292 Schau⸗Platz der Natur.KCC
Dritte Hoͤhe/ und uͤber alle Seiten der Glocke
zun der erſtrecket. Der Cubus von 1. iſt eins;Alte. hingegen von 2. iſt der Cubus a
Demnach muß ſich das Gewichte der klel-nen zum Gewichte der groſſen verhalten!wie 1. zu acht/ das iſt, die letztere muß 1mahl ſchwehrer ſeyn, als die erſtere:muß alſo 200. Pfund wiegen, we cheSchwehre auch vor die achte Glocke odervor die vierte der zweyten Reihe, auf deMaasſtabe und deſſen mit B bemerkteSeite verzeſchnet iſt. Dieſe Beyſplelemoͤgen hinlaͤnglich ſeyn, uns einen 4ge von der Art dieſes Verfahrens zugeben.Der unrichtige Maasſtab, oder derſogenannte Jacobsſtab der Glockengleſ-ſer, welcher neben des P. Merſenne ſel-nem, nach allen acht Seiten die er hat/Kupfer zu ſehen iſt, giebt das Verhältnißder Dicke gegen die Schwehre falſch al.Sie koͤnnen es ſogleich aus der angegebe“nen Dicke vor die Schwehre von 200,Pfund ſehen, wobey ein* ſtehet. Es!die Octave zu 25. und ſolte nur doppelt ſodick ſeyn, als die Dicke von 25. auf dervierten Stabſeite. Allein ſie iſt daruͤberund mehr als noch einmahl ſo dick, folglichunrichtig. Übrigens nehmen die Geeſſerauf dieſem Stabe die Dicke vor eine Glo-cke, wenn ihre Schwehre gegeben lieh sg N gle.