Vor-treflich-keit derRünſte.
426 Schau⸗Platz der Natur.
und Gel ſter zu faſſen. Ein anderer wel-cher die gemeine Geometrie gut verſtehen,und viele Verſuche weis, kan ſich eineWiſſenſchafft von der Handlung, von delbeſten Theilen der Land⸗Wiethſchafft, delMechanick, und den gewoͤhnlichſten Hand“thierungen des gemeinen Lebens erwerben/ohne die Kaͤnntniß der Erde, noch die Gſchichte des menſchlichen Geſchlechtes da-bey zu verabſäumen: und nun frage ich“
welcher von beeden die melſte Fahigkeit ha-
ben moͤchte, dem menſchllchen Geſchlechtezu dienen. Ich meines Ortes halte es mitder Geſchicklichkelt, welche ſich durch nütz-liche Würkungen erzelget, und laſſe die an,dere in ihrem Wehrke. Wer das gemel-ne Beſte liebet, der muß die Aufnahme derNatur⸗Geſchichte nach allen ihren T ellen, und inſonderheit der Experimental,Phyſie von Grunde des Herzens wuͤn-
chen.
Die Urſache dieſes Wunſches iſt leichtbegreifüch. Hat ein Menſch ſeine Humasniora abſolbiret, als ohne welche der Ver-ſtand allezeit roh bleibet, ſo werden ödie Verſuche der Experimental ſteLuſt zu ſolcher Erkaͤnntniß machen, welch-ihren Einfluß in die Geſchaͤffte des menſch-lichen Lebens hat: Er wird deſto ge ſck-ter werden, die Mittel auszuſuchen, die 10zu feiner Abſicht fuͤhren. Er wird zu 15