5 Jehende Unterredung. 427— K
führung ſeines Vothabens deſto faͤhigereyn; Er wird eine tiefere Einſicht erlan-den, entweder den Werkleuten die er brau-et etwas anzugeben, oder ſeinen Bekann-en mit gutem Nathe beyzuſtehen. EinMenſch der dieſen Weg betritt, wird alle-zelt welter kommen als ein anderer. Wirwollen dieſe Materie in drey Saͤtze faſſen,welche einander die Hand bieten, und dar-
nter der letzte aus den erſtern heyflieſſet.1. Die Wiſſenſchafft der menſchlichenBeduͤrfniſſe, und der Mittel ihnen abzu-elften, machet die wahre Gelehrſamkeit.2. Die Geſchichte des Menſchen und
Vor:treflich-keit der
Nuͤnſte.
der Natur, die Mechanſck/ und die ganze
Experimental⸗Phyſick ſind eigentlich die
orraths⸗Kammern woraus die Geſell-ſchafft ihren Beduͤrfniſſen Rath ſchaffet.
3. Demnach iſt die Geſchichte der
Fäter ünſeres Erdbodens/ dle Geſchichte
es Menſchen, und die⸗Experſmental-
wee die beſte Quelle wahrer Wiſſen,
t.
ft Der erſte Satz iſt gegen allem Aufallecher. Wer ihn nicht annehmen wolte,er wuͤrde keinen vorthellhafftigen Begriffdon ſich erwecken. Denn die Geſellchafftderlanget keine Wiſſenſchafft die zu nichtsNäf Wer Sachen ergruͤndet, welcheſe Geſellſchafft nichts angehen, und diele nicht gebrauchen kan, der gehoͤret nicht