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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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DieStaats⸗ deln, ohne unſere allererſte Schuldigkeit zu

Wiſſen-ſcha

chafft.

Betra-gen vonFrank-reich.

534 Schau ⸗Placz der Natur.

geſetzt. Wir koͤnnen nicht gegen ſie han-

verletzen, und ohne unſere aller wichtigſtenVortheile zu vernichten. Unſere Freun,de beſitzen Geſchicklichkeit: Iſt uns nichthoͤchſt daran gelegen, daß andere eben ſovlele/ oder noch mehrere Geſchick lichkeitbeſitzen als wir ſelbſt? Es iſt ganz billch/

daß wir uns uͤber das Gute freuen, das

unſere Gemeine ſtifftet: Aber muͤſſen wirdeswegen das Gute vernichten, wenn esdurch fremde Haͤnde gewuͤrket wird nichtanders als ob es ein Übel waͤre. Wirmuͤſſen miemahls verachten was Lob ver-dienet, noch einen geſchickten Mann we-gen ſeiner Kunſt beneiden. Sowohl un-ſere Pflicht als unſere Gluͤckſecligkeit ver-einigen ſich in dieſem Mittel⸗Puncte, dawir uns erfreuen ſollen, wenn Wiſſen-ſchafft, Dienſtgeffſſſenheit und Frieden inder Geſellſchafft bluͤhen, nicht aber, daß wirandern ihre Schaͤtz: und ihren Ruhm weg-ſtehlen, und uns allein zueignen.

Alles was wir von dem Vortheile, dendas menſchliche Geſchlecht aus kleinen be-ſondern Geſelſchafften ziehet, bißher ge-ſaget haben, das iſt nicht minder wahrwenn die Rede von einem groſſen Reicheiſt, ja ſodann leuchtet uns die Wahrheit de-ſto heller in die Augen. Frankreſch kanmit den auslaͤndiſchen Maͤchten fh 115

ett