26 Schau⸗Platz der Natur.
——U—U—————j—6mwilliget habe? Oder wie hatte eines hol-fen koͤnnen dem andern ein falſches Geſetz-buch unterzuſchteben? Dieſe Buͤcher ſindalſo weit alter als Cyrus und ſie waren beyden Hebraͤern bereits vorhanden, ehe Hero-dotus der nach Cyro und ehe Homerus dernach Rehabeam lebte, ja ehe als irgend einl-ger Grleche, die Geſchichte eines Volckesan den Tag gab. Allein plelleickt wirdman uns den Einwurf machen, je leichter esſey das Daſeyn dieſer Bucher biß an dieZelt zu bringen in welcher der Juͤdiſche Ge-ſetzgeber lebte, deſto ſchwehrer werde es inGegentheile ihre Glaubwuͤrdigkeit zu be-weiſen. Man geſtehet, zu Moſis Zlitenſey die Schreibe⸗Kunſt berelts erfunden ge-
Frocop. weſen, indem Cadmus, als er vor Joſua flie-
V.
de bello hen muſte, ſelblge zum erſtenmahl nachandal. Griechenland brachte, und weil die uͤbrigen
CananaͤlſchencFluͤchtlinge, da ſie ſich auf derdamahls zimlich oͤden Weſtkuͤſte von Afri-ca niederließen, daſelbſt Saͤulen aufrich-teten, worauf ſie ihre Herkunfft, und die Ur-ſache ihrer Flucht ſchrieben. DleSchreibe-kuuſt war in Phœnicien, in Syrien und inArabien bekannt. Hlob, welcher ein Ara-bier war, redet davon, und Moſes, welcherin eben dieſem Lande bey leihto dem Koͤnt-ge und Hohenprleſter der Midlaniten ſichaufhielte, konte daſelbſt die Buchſtaben-ſchrifft lernen, im Falle ſie bey den Egyp-tern
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