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nzig-
Achter Theil. 3
gegen beſagtes Verbrechen auf einen ſohohen Grad, daß ihnen der geringſteSchein deſſelbigen unertraͤglicher war alsder Tod. Sle hatten berelts wegen dervon Jerobeam eingefuͤhrten Verehrungder guͤldenen Kaͤlber eine hefftige Feind-ſchafft auf die Ifraelltiſchen Staͤmme ge-worfen. Als nachgehends Salmanaſsar dengroͤſten Theil dieſer Stamme in das nord-liche Aſien wegfuͤhrete, vermiſchte ſich dasin der Samatitaniſchen Gegend zuruck gelaſ-ſene arme Volk mit den Heiden, welche Sal-manafsar aus Chuth oder Suſiſtan dahlnverſezet hatte, und dieſes vermehrte den al-ten Groll der Juden dermaſſen, daß ſie nichtdie geringſte Gemeinſchafft mit einem Sa-mariter pflegten, und daß dieſe wiederumnicht das geringſte anruͤhreten, was einJude in der Hand gehabt hatte. Bey dle-ſem beederſeltigen Haſſe iſt es unſtrellig, daßkein Theil die fuͤnf Buͤcher Moſis von demandern bekommen oder angenommen habe,ſondern daß jedweder dleſelblge ſchon zu derZeit hatte, da beede Voͤlcker hoch nicht ge-trennet, ſondern ſowohl im Gottesdienſte,als der weltlichen Verſaßung elnig waren.Wie iſt es nun im allergeringſten wahr-ſcheinlich, daß elnes von beeden Bölckern,eln Buch von ſolcher Wichtigkeit unterge-ſchoben oder berfaͤlſchet, das andere aber da-zu ſtllle geſchwiegen, oder in den Betrug ge-5 wll-