Band 
Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
Seite
29
JPEG-Download
 

8 rich-eſſelbi-ſeinennblickeNei-Eindersar kei-e daslichenus derechtes

ll ver-

t undick ge-en ſel-welterur ſel-anzenpfersWeltlieb eraupt-

Ge-

uszu-e da-uͤzlichm ei-genen

Achter Theil. 29

genen Geſchlechte nicht an Huͤlfs⸗Mitteln,welche hinlaͤnglich genug waren, ſeiner Ge-ſchichte alle erforderliche Glaubwürdigkeitbeyzulegen. Es hatten zwar die Nach-kommen Abrahams, Iſaac und Jocobs,welche ſich beſtaͤndig zuſammen hielten, undeinerley Land bewohneten, weder Anſehennoch Gelehrſamkelt. Allein ihre Herkuufftreichte biß an dle Zeiten, da die Abſtaͤmmlin-ge der Kinder Noah ſich in dle Laͤnder ver-breiteten, ja ihren Siz an einigen Ortennoch nicht einmahl recht beveſtiget hatten.

Dieſe Nachricht vom Unſprunge der gmie die al;hniße zu behal⸗ teßzeſchich-

ſſet und Ut er⸗ le auf be-

Weit war leicht im Gedaͤ-ten, indem ſie ſehr kurz abliefert wurde. Man hielte ſich bloß an daswichtigſte/ und was dle Geſchichte von derSuͤndfluth biß auf ben Abraham beteifft,ſo konte ſie dem Gedaͤchtniße eben ſo wenigſchweht fallen. Moſes verſtoͤſſet niemahlsgegen die Wahrſcheinlichkeit, noch ſagt ermehr als der menſchliche Verſtand faſſenkoͤnnte. Er erzaͤhlet uns die Schoͤpfungder Welt, ſo wie man ſie von Adam ver-nommen hatte; ſodann den Suͤndenfgll,dle Suͤndfluth und die Zerſtreuung, welcheStuͤcke die Geundſaͤtze unſerer allgemel-nen Geſchichte ausmachen. Nach dieſenwenigen Begebenheiten, die wegen des tie-fen Eindrucks den ſie machen, in ſo kurzerZeit noch nicht konnten vergeſſen ſeyn, 1

5 ek