32 Schau⸗Platz der Natur.
Hebers Zeiten, habe ſich das ganze menſch-liche Geſchlecht noch jenſeit des Euphratsbefunden, und die Zerſtreuung ſey bey Leb-zeiten ſeines Sohnes Phaleg geſchehen.Nun aber heiſſet Phaleg ſoviel als Zer-ſtreuung, und Heber in der Syriſchen undArabiſchen Sprache, unter welchen Voͤl-kern Moſes lebte, ſovlel als die andere Sel-te des Fluſſes. Hieraus erhellet zugleich,warum ſie dem Abraham und ſeinem unterihnen wohnenden Geſchlechte, den Nah-men Heber und Hibrim oder Hebraͤer bey-legten, das iſt: ſolcher Leute, die von derandern Seite des Fluſſes herkamen. Diealten Einwohner von Epirus nenneten ſichDodanim oder Dodoneer, und die EgypterMizraim. Obgleich dieſe Nahmen eineVielheit anzeigen, und ſich nur vor ganzeVoͤlker ſchlken, ſo giebt ſie die Schrifft den-noch den Oberhaͤuptern zweyer Pflanz-Voͤlker, davon eines nach Epirus, das an-dere nach Egypten zog, ohne uns ihre eigeneNahmen zu ſagen. Dieſe wenigen Bey-ſpiele ſind hinlaͤnglich zu zeigen, daß die mei-ſten Nahmen der Erz⸗Vaͤter nicht nur demGedaͤchtniſſe behuͤflich fallen, ſondern auchdie Zeit der Begebenheiten beſtimmen, in-dem es nicht ſowohl die bey Lebszeiten die-ſer beruͤhmten Leute gewoͤhnliche eigeneNahmen derſelbigen, als vielmehr Bey-
nahmen ſind, die man ihnen nach dem To-i f de
de erſt bdie Geſcheinandernung, unmachtenumſtaͤnddem Gedfiele.Dieche/ gleichihrer Ze.haben ſiemiſchet,meiſtensdie Folgeſie moͤgenihre umſecke dreinkoͤnnen,abgeſchmbeſſer al!ihr Alterſen: Dſo hochſchlechts-und muͤtthundert37falt undgenlaͤndedenken dVIII.