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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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52 Schau⸗pPlatz der Natur.

rade im Gegentheile ſo iſt ihm vielmehr des-

wegen alles auf Erden unterthan, well erGehuͤlfen hat, und in Geſellſchafft lebet.Er verliehret ſeine Gerechtſame nur ſodannerſt/ wenn vor ſich alleine bleiben will. Hin-gegen beſizet er ſie durch Beyhuͤlfe der Ge-ellſchafft noch heutiges Tages. Es legetalſo die Erfahrung aller Zeiten, ihr Zeugnißzu Moſis Vortheile ab/ und man findet nir-gend eine dermaſſen genaue Verbindung,als zwiſchen der Herr ſchafft des Menſchen,und dem ihme verliehenen Eigenſchafften,wodurch er ſie ausuͤbet. Der Maulwurf

und das Schwein wuͤhlen in der Erde, da-

mit ſie ſich naͤhren. Dieſes iſt ihre Be-ſtimmung. Der Menſch iſt ein Meß-kuͤnſtier, eln Mechanicus, ein Sternſeher,ein Schiffer, ein Koͤnig, ein Redner, einBaumeiſter, ein Hirte. Jedweder Menſchhat ſeine angewieſene beſondere Verrich-tung, und durch die Vereinigung derſelbi-

gen, uͤbet das auf dem ganzen Erdboden

ausgethellete menſchliche Geſchlecht, eine

Ser age aus, welche ſich uͤber die gaaze

rde erſtrecket. So groß ſeine Gerecht-ſame ſind, ſo groß ſind auch ſeine Gaben,und ſein Verſtand.

Die Herr⸗ VII. Die Aehnlichkeit der menſchlichen

chafft und H 118 öl. u 15 85 Herrſchafft auf Erde, mit der goͤtll. uͤber die

prung den der Menſch von demjenigen er-

1 Welt ingleichen der gedoppelte Ur-hielte,