Achter Theil. 77
1 geſezte Gewohnheit unter ſich im Schwan-
le⸗ ge, und wiederhohlten ihre Opfer bey jed-
el⸗ weder Jahres⸗Zeit eben ſo, wie die Goͤtt-
ht liche Vorſicht ihre Gaben wlederhohlet.
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r⸗ IX. Unſere Eigenliebe murret daruͤber, 1 9 75de daß der Ungehorſam des Adams ſo ſehr fündigeton beſtraffet wurde, nicht nur durch ſeine Ver⸗ und wirdis weiſung aus dem Wohnplaze des Vergnuͤ⸗ geſtrafft.ie⸗ gens, ſondern auch durch die Entzlehunges des Lebens⸗ Baumes, welcher durch ſeine
er, Verpflanzung die Uinſterblichkeit aller Or-
zer ten hingebracht haͤtte; ja uͤber dieſes, da-
or⸗ durch, daß ſeine Nachkommenſchafft aller-
e⸗ ley Kranckheiten, Reizungen boͤſer Luͤſte,
en, und endlich dem Tode unterworfen wurde.
n Wir gedencken nur immer an unſern erlit-
Le⸗ tenen Verluſt, und uͤberſehen, daß wir dem
ez⸗ ohnerachtet, unſere; Herrſchafft, unſere
lr⸗ Vernunfft, unſer Gewiſſen, unſere Frey-
eſe heit, und das Vermoͤgen deſizen, Gutes zu
che thun und Boͤſes zu meiden. Mein Vor-
or⸗ haben iſt keinesweges das Verfahren Got-
bet kes zu rechtfertigen, indem es keiner Recht-
m⸗ fertigung bedarf. Uns gebuͤhret ſonſt
ie⸗ nichts. als nur ſeine Verordnungen zu wlſ-
nd ſen. Was er verdammt, das iſt mit Rech-
ze⸗ ie verdammt. Die Strafen, die er auf-
ds leget, ſind nach der Bllligkeit auferleget.
nk⸗ Moſes ſchreibet dieſem erſten Falle allesin⸗ folgende Unheil zu. Dieſe VerweigerungD 4 des