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Achter Theil. 92ſchafftlichen Stammvater allerley Unge-
mach ausſtehen, und endlich ſterben.
Einige Weltweiſe haben, was dieſenPunct detrifft, die Vernunfft zur Verthel-digung der H. Geſchichte und der Erfah-rung angewendet. Sie haben aus denUeberbleibſeln der ehemahligen Vortreff-lichkeit des Menſchen gezeiget, er muͤſſe ſieverlohren haben. Allein wer wird ihm dieehemahlige Herrlichkeit wiedergeben, undwas hat er desfalls vor Hofnung? waͤreMoſes unſer Erretter, ſo wuͤrde er dieſe Fra-ge von Grunde aus beantworten: Allein erbeantwortet ſie nur auf eine unvollkom-mene Weiſe, indem er uns verkuͤndiget:Des Weibes⸗Saamen werde derSchlange den Kopf zertretten. Ge-buͤhret etwa Moſi der Titel eines Hellan-des? Iſt dieſes vielleicht ſein Amt? Mo-ſes hat ein doppeltes Amt. Er iſt der ei-nige Geſchichtſchreiber des menſchlichenGeſchlechtes, und der Geſezgeber der Juͤ-den: Mehr aber iſt er nicht. Wir wer-den zu ſeiner Zeit ſehen, es habe ſein Amt inAbſicht auf dieſes Volck keines weges da-rinn beſtanden, daß er ihme alle und jedeWahrheiten haͤtte offenbahren ſollen, ſon-dern nur darinn, daß er ihm ein eigen s Ge-ſetz geben ſolte, welches ſeine Vermiſchungmit andern Voͤlckern verhuͤtete, und bißauf die Erfuͤlung der geſchehenen Verheiſ-
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