Achter Theil. 4
en gel⸗ ſes die Geſchichte des Menſchen erzaͤhlet, ſohliche erzaͤhlet er uns zugleich auch, es ſey ein Ge-Lie⸗ ſetz da geweſen, der Menſch aber habe es zuDi⸗ ſeinem groͤſten Ungluͤcke nach eigenem Be-e Ge⸗ lieben einzurichten verlanget. Dieſes ver-unter uxſachete ſeinen Fal. Eben dieſer Eigen-ottes⸗ duͤnkel verkehrete auch den urſpruͤnglichennge, GOttesdienſt, und das muͤndliche Geſetz.hafſt⸗ So offt ſich jemand aus dem Wege derBruͤ⸗ Offenbahrung verirrete, ſo offt hatte er auchgegen feinem eigenen Eingeben gefolget. Dem-Berei⸗ nach war dies vorgeſchriebene und geoffen-leiben hbahrete Geſetz zu allen Zelten nur ein eini-chlete ges geweſen. Aldein die wunderlichen Ein-dien⸗ bildungen, die es verkehren, verfinſtern, oderuͤder unterdruͤck en, ſind unzaͤhlig, und ihre Men-man ge wachſet von Tag zu Tage,o den XIV. Die H. Schrifft ſetzet die Ge⸗ Die Sündecken. ſchichte des Menſchen bey dem Anwachſe ftuth hem-e, feines durch den Fall verurſachten Ver⸗ 1 9915b mit derbniſſes fort, und es iſt aus der geringen che Bos-den Anzahl Begebenheiten, dle ſie aus einem 2ſchter ungemein langen Zeitlaufe ausſuchet, ganz 3hren. offenbar, ſie habe nicht ſowohl die Geſchlch⸗—n, te des Menſchen, als ſeines Herzens be-au ſchreiben wollen. Daher gehet ſie nichtutes⸗ weiter als es unſere Bedüͤrfniſſe erfordern,Mo⸗ und ſie zeiget uns, wie wir von allen Din-ſes gen vernuͤnfftig urtheilen, und nichts vorte des ſchaͤtzbar oder wehrt achten ſollen, als in ſo-e, zu ferne es mit der Regel des GoOttesdienſtesE 2 uͤber-
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