Band 
Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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76 Schau⸗ platz der Natur.

etwas oberhalb der Muͤndungen des Gan-ges liegende. Gegenden betrifft. Daherfaͤllet daſelbſt mehr als dreymahl ſo vielRegen als zu Paris, und die Urſache dar-von iſt keine andere, als das lang anhalten-de Blaͤſen von einerley Winde.

In einem andern zu Ponticheri den 20.Sept. 1744. geſchriebenen Briefe, giebt ermir Nachricht von einer andern Beobach-tung, welche zu Mahe auf der Malabari-ſchen Kuͤſte angeſtellet worden, und davonder jaͤhrliche Betrag auf 127. Zolle ſteiget.Die Urſache die er von einem dermaſſenhaͤuffigen Regen angiebet, iſt ganz beſon-der, und hat eine genaue Verwandſchafftmit der Materie davon ich rede. Die Na-turkundiger zerbrachen ſich die Koͤpfe ver-geblich daruͤber/ wie es doch komme, daßes auf der Weſt⸗Seite der indianiſchenHalbinſel regne, zu elner Zeit, da die andereKuͤſte, welche mit jener am VorgebuͤrgeCamorin zuſammen ſtoͤſſet, entweder einerheitern Lufft genieſſet, oder unertraͤglicheHitze verſpuͤhret. Ihre Verwunderungwird noch groͤſſer, wenn ſie ſehen, daß nach-gehends der Regen auf die Kuͤſte von Co-romandel faͤllet, ohne die nahe gelegeneWeſtkuͤſte zu beruͤhren. Zu folge denBeobachtungen des Herrn Dupleix ruͤh-ret alles von der Richtung des Windesher, und von dem Widerſtande den er an-

trifft.

heuer