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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 89

—— 5ſeite zur Graͤnze.(*) Alle Geſchichtſchrei-ber reden von der ſchoͤnen Flaͤche bey Ba-bylon, ſo gar daß man Gaͤrten auf einemvon Ziegelſteinen aufgemauerten Grundeanlegte, damit ſie deſto beſſer in die Au-gen fielen. Ammianus Marcellinus, wel-

cher den Kayſer Julianum bey ſeinem

Kriegszuge in dieſe Gegenden begleitete,ingleichen Plinius und alle ſowohl alte alsneue Landbeſchreiber bezeugen die Groſſeund Gleichheit der MeſopotamlſchenEbene,in welcher ſich das Geſichte verliehret, oh-ne das geringſte zu erblicken, woran es einMerkmahl nehmen konnte. Sie erzaͤhlenuns ferner, wie haͤuſig das Judenpech da-ſelbſt aus der Erde quelle, und wie frucht-bar das alte Babylonien geweſen ſey. Ausallen dieſen Umſtaͤnden erkennen wir den

5 Über-

(S. die ate Charte des Ptolomæl bon Aſien,nach Gerh. Mercators Zeichnung.

Es iſt ſchwehr zu begreifen warum ſich die Men-ſchen ein Verſammlungs Zeichen aufrichtenſollten, da ſie doch aus der taglich zuneh-menden Menge der Leute und des Viehesnothwendiger Weiſe ſehen muſten, ſie koͤnn-ten unmoglich in einer Stadt beyſammenwohnen, oder in der Naͤhe derſelbigen blei-ben. Wie weit kan man denn wohl den al-lerhoͤchſten Thurn in einer vollkommenenEbene ſehen? Die Oßtic beweiſet, daß es

kaum ein paar Meilen ſind. Waͤre das wohlder Muͤhe wehrt? Oder wie konnte er dasSirſtreuen hindern? U.