Band 
Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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108 Schau⸗Platz der Natur.

er ſolle ſie auch fue bezeugen. DerMenſch ſtehet alſo mit ſeinem Schoͤpfer inGeſellſchafft, weil er ſeinen Wohlthaͤterpreiſet, und weil GOtt eine Sache, die erſelbſt befohlen hat, 8 Weiſewohlgefallen muß. Hier leidet die Eigen-liebe zum erſtenmahle Schiffbruch. Esverdrieſſet ſie, daß ſie eingeſchränket ſeynſolle. An ſtatt die Augen auf ihre wuͤrk-liche Hoheit zu wenden, betrachtet ſie nichtsals ihre Unterwuͤrfigkeit, und bemuͤhet ſich,ſolche zu vermeiden.

o Nichts 1 laͤſſet GOtt dem

Adam und ſeiner Nachkommenſchafft dieHerrſchafft uͤber die Erde: Allein er be-ſchraͤnket die damit verknüpfte Vortheile,und ihre Dauer. Ja indem er die Opfer,und die Verehrung die er von ihnen anneh-men will, durch ein oͤffentliches Geſetze feſt-ſtellet, ſo zwinget er ſie zu dem Bekaͤnntniſ-ſe, daß ſie von einem Miſſethaͤter herſtam-men; daß ſie an ſich ſelbſt weder des Le bensnoch einiger Gnade wuͤrdig waͤren; daßGott die Quelle alles Guten ſey, und daßhingegen das Übel von niemand als demMenſchen herkomme. Dieſes oͤffentlicheBekaͤngtniß wird durch neue Vergehun-gen nur allzuſehr erlaͤutert, und dieſe Bos-heiten werden auf eine welt ſchaͤrfere Wei-ſe beſtraffe t, als der ehemahlige Ungehor-ſam. Die Erde wird uͤberſchwemmet, vonneuem

neuergoͤtterwird.Weggen ndieſerſicheinesunternungerhoͤrfahrene Vwehrwiedles/ dren ſi3ſchichauf d