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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 115Geſetzt, der verſchnittene Bagoas habenachgehends einige dieſer Gedenkſchrifftenaus Perſien wieder nach Memphis zurückegeſchick et: woher weis man, ob ſie mit denangeblichen alten Bildſcheifften der Saͤu-len uͤbereinſtimmeten? Man hat keine

Nachricht davon, daß der Zugang zu die-

ſen Saͤulen etwas leichtes geweſen ſey,noch daß jemand die Schrifften des Mane-tho mit den Aufſchrifften der ſteinernenDenkmahle verglichen habe. Was hatteer vor einen Beweis von dem Alterthume

H 2 und

eroberte, hatte dieſes Sand mehr als 20000.Staͤdte, und jedwede wenigſtens einenTempel. Cambyles zerſtoͤrte ſie keineswe-ges alle, noch weniger toͤdete er alle Prieſter,wie man vorgiebt. Man weiß das Ge-gentheil aus unverwerflichen Zeugniſſen.Er lies z. B. den Vulcanus-Tempel, mitallem was darinn war, unverſehret. Die-ſer Tempel hatte viele 1000. Gemaͤcher,Und darunter die Helffte unter der Erden,wozu niemand die Zugaͤnge wuſte, als ei-nige Prieſter. Hierinn wurden die Nach-richten und andere Dinge von Wichtigkeitberwahret. Eben dieſe Beſchaffenheithatte es mit ſo viel andern Tempeln. DiePrieſter ſelbſt konnten hier ſicher ſeyn, ohnedaß ſie jemand finden konnte. Wie ſoll-te nun Cambyſes die alten Nachrichtenvertilget haben? Des Manetho Geſchichteiſt ganz richtig, ob ſte der Ritter Marshamoder ein anderer, recht verſtanden habe/das iſt eine andere Frage. U.