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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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158 Schau⸗Platz der Natur.

den und Bewelſe liegen. Ganze geo ſeVoͤlker, welche entweder in beſtaͤndigerFeindſchafft miteinander leben, oder ein-

ander gar nicht kennen, fuͤhren ihr Ge-

ſchlecht von Abraham her. Andere Voͤl-ker machen ſich eine Ehre daraus, daß ſiedurch Buͤndnlſſe mit ſeiner Nachkommen-ſchafft verknuͤpfet ſind. Sie wollen bey-nahe alle in Verwandtſchafft mit Abra-ham tretten, entweder durch Einkind-ſchafft, oder durch Annehmung ſeines Ge-ſetzes. Doch es iſt nicht genug, daß wirdieſen Beweis nur ſchlechthin anzeigen, jegenauer wir ihn beleuchten, deſto vortheil-hafftiger iſt es vor ihn.

Voͤlker welche beſtaͤndig gewaffnetund mit Streiffereyen beſchaͤfftiget ſind,niemahls in Geſellſchafft unter ſich treten,alle uͤbrige auſſer ſich mit Verachtung an-ſehen, und entweder in unermaͤßlichenWuͤſten herum ſchwelfen wie die Arabi-ſche Staͤmme, oder Haufenweiſe in allevier Theile der Welt ausgeſtreuet ſind,wie die Iſtaeliten, koͤnnen es unmoͤglichmiteinander verabredet haben, wenn ſieeinhellig bezeugen, ſie kaͤmen zufolge derdem Abraham ertheilten Verheiſſung vondieſem Manne her. Koͤnnen ſie dieſe Ab-kunfft beweiſen, ſo hat dieſe Begebenheitihres Gleichens nicht auf Erden, und 1

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