Band 
Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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166 Schau⸗Platz der Natur: 1

ungemein wohl beybehalten. Die meiſtenpflegen noch eine Reiſe nach Mecca zuthun, um den Wohnſtitz ihres wuͤrklichenoder angenommenen Stammvaters Iſ-maels zu beehren, in deſſen Geſchlecht ſiewenigſtens aufgenommen ſind, und wel-ches ſie ſich zur Ehre ſchaͤtzen. Demnachiſt dieſe Gewohnheit weit aͤlter als Maho-met, gleichwie dann ein groſſer Theil ihrerAndacht bey Erblickung des ehemahligenWohnſitzes ihres Erzvaters darinn beſte-het„() daß ſie die Angſt vorſtellen, wor-inn ſich Hagar befande, als ſie befurchte,ihr Sohn moͤchte Durſtes ſterben, unddaß ſie durch andere Geberden ihre Freu-de ausdruͤcken, nachdem ihr der Engel ei-ne friſche Waſſerquelle gezeiget hatte.Ich verlange keinesweges, man moͤch-te mir aus Hochachtung gegen die H.Schrifft zugeben, es ſey dem Abrahamverſprochen worden, er ſolle ein Vatervieler Voͤlker werden. Ich habe dasRecht erlagget, den Bericht der H.Schrifftvor wahrhafftig auszugeben, darum weilder von uralten Zeiten her allenthalben be-kannte Nahme des Abrahams an ſichſelbſt ſchon eine beruͤhmte Weiſſagung iſt/und weil uͤber dieſes der Erfolg noch heu-tigesYS. Teuncſzvif Hfff. Ruſulman. T. I. undForbeſii Theol L. 4.(K* S. Relandi Mahometism.