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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Hæres 30.Appian. u.L. 3. Ant,

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176 Schau⸗Platz der Natur.dung ſey in Egypten, in Colchis und in S y-rien üblich geweſen? die Syrer, davon erreden will ſind offenbar keine andere, alsdie Idumäer und Juden. Was die Egy-pter betrifft, ſo gedenket weder Juvenalisnoch Lucianus dieſes Gebrauches mit ei-nem Worte von ihnen, ohnerachtet er da-

mals zum allgemeinen Geſpoͤtte dienen mu-

ſte, und beede Schrifftſteler ſonſt nichtsvergeſſen, was den Egyptern zur Verklei-nerung dienen konnte. Daher laͤſſet ſichdie Beſchneidung nicht vor eine allgemei-ne Gewohnheit der Egypter ausgeben.Der Hell. Epiphanius und Joſephus lehrenuns, ſie ſey wuͤrklich nur bey einigen Egy-ptiſchen Geſchlechten im Schwange ge-gangen. Herodotus ſelbſt erklaͤret uns,wie ſein Bericht eigentlich zu verſtehen ſey-denn er geſtehet, daß er nicht wiſſe, ov die-

ſer Gebrauch von den Egyptern auf die

Troglodyten und Aethiopier, oder von denAethlopiern zu den Egptern gekommen ſey?Dieſe Ungewißheit loͤſet den ganzen Zwei-fel auf. Die Philiſter, die an der mittel-laͤndiſchen Seeküſte wohneten, wurdenvon den Hebraͤern Unbeſchnittene genen-net, hleraus ſiehet man, die Stammpaͤterder Philiſter, nehmlich die Egyptier, ſeyengleichfalls unbeſchnitten, und alſo nochvielweniger die allererſten Urheber derBeſchneldung geweſen. Die Aue

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