1gehorchen, zu einer Zeit, da der StammJuda noch vorhanden, und vermittelſt
Achter Theil. 213Staͤmme zug eich betraͤfe. Daher darfman den aus Juda entſproſſenen Fuͤrſten,welcher das Scepter biß zur Ankuufft des
Erxwarteten tragen wird, keinesweges vor
ein allgemeines Oberhaupt aller Stämmeanſehen, noch weniger vor ein Oberhauptdas gar nicht aus dem Hauſe Juda ent-ſproſſen, und dergleichen zum Beyſpiele, einKoͤnig aus dem Hauſe Levi waͤre. Wolteman die Weiſſagung auf eine ſolche Weiſeerklaren, ſo wuͤrde man ſie ihres wahrenKennzeichens berauben, und ſie ganzlichvernichten.
Das erſte Merkmahl, damſt Jacobdenjenigen bezeichnet, den er im Geiſte vonJuda herkommen ſichet, iſt dieſes daß ſeineBruͤder ſich vor ihm neigen, das iſt, ihn
loben und anbeten werden.
Das zweyte, welches der Erzvaterzum Voraus ſiehet, iſt dieſes, daß er ſeineFeinde uͤberwaͤltigen, und mit ſolcherKrafft begabet ſeyn werde, daß ihm nie-mand ſeine Eroberungen wieder abnehmenkoͤnne.
Das dritte iſt, die Voͤlker würde
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ihm
ſt deraufbehaltenen Geſchlechts⸗Megiſter nochkenntbar ſeyn werde. Weil an dieſemletzten Merkmahle ungemein viel gelegeniſt, ſo iſt es auch 855 allerdeutlichſten