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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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240 Schau⸗Platz der Natur/

GOtt verſpricht dem Abraham, ekwolle durch einen ſeiner Nachkoͤmmlingeallen Voͤlkern, welche damahls keine an-dere Gottheit als ihre Luͤſte kannten, ſei-nen Seegen, und die wahrhaffligen Guͤ-ter mittheilen. Die Groͤſſe des Übels er-forderte ein allgemeines Hülfsmittelt

Nichts deſtoweniger verordnete GOtt ge-

wiſſe Anſtalten, die nur auf einen einigenOrt eingeſchraͤnket ſind, und ſetzet eine Re-ligion ein, die gur vor ein einiges Volk ge-hoͤret. Scheinet es nicht, er handele derAllgemeinheit ſeiner Verheiſſung zuwider?Die Verheiſſung war hoͤchſt edel, unddem Schoͤpfer gemaͤs, denn ſie erſtreckteſich uͤber das ganze menſchliche Geſchlecht.Hingegen das Geſetz Moſis hat etwas ge-ringfuͤgiges an ſich, indem es die Guͤtig-kelt GOttes auf ein einiges Geſchlecht ein-ſchraͤnket, und die Wahrheit nicht vollkom-

men offenbahret, auch ſo gar dieſem Ge-

ſchlechte nicht.

Aber, welt gefehlet, daß die denIſraeliten geſchehene Offenbahrung denSeegen vernichten ſollte, welcher al-ler Welt verheiſſen wurde, ſo machetſie vielmehr die Vorbereitung dazu, ſiefuͤhret ihn herbeh, und erleichtert ſeine Aus-übung. Deu gleich wie dleſe dritte Ver-heiſſung hre Bürgſchafft in der verſpro-chenen wunderbollen Vermehrung des

Geſchlechtes Abraham findet, alſo 1

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