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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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2752 Schau⸗Platz der Natur.

Elender Indem die Berufung des juͤdiſchen

1 Volkes nicht hauptſaͤchlich in der Abſicht

1 5 en geſchahe, die Bosheit des menſchlichen

wenig ge, Herzens zu beſſern, noch die Vollkommen-

tauget. heit wuͤrklich einzufuͤhren, ſo duͤrfen wiruns uber ſeine Unordnungen nicht verwun-dern; Ja, obgleich viele Erzvaͤter die Ver-heiſſung mit lebendigem Glauben umfan-gen, und den kuͤnfftigen Troſt erwarteten,ſo verlangete doch GOtt das evangeliſcheLeben nicht von ihnen, zu deſſen Verkuͤndi-gung er ſie nicht berufen hatte. Er dultetemanche Schwachheit an ihnen, welchenach der Predigt der vollkommenen Gerech-tigkeit zur Suͤnde wurden. Er dultete,daß ſie den alten Gewohnheiten gemaͤs leb-ten, dergleichen die Vielweiberey und dieEheſcheidung iſt. Eben dergleichen Ge-— hatte er auch mit dem juͤdiſchen Vol-0 E.

Allein da wir vorjetzo die wahre Be-ſtimmung dieſes Volkes wiſſen, und da wirerkennen, die allgemeine Abſicht des Gei-ſtes, welcher die heilige Schrift aufſetzenlieſſe, ſeye dieſe geweſen, daß ſie uns unſerngemeinſchafftlichen Urſptung; die Groͤſſedes menſchlichen Verderbens, in demWachsthume der Bosheit; die allererſteHofnung eines gluͤckiſchern Zuſtandes die

„Verheiſſung von einem Erloͤſer, den Enk-wurf und die Beweiſe ſeiner Giteimulzei-

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