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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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263
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Achter Theil. 263für zu danken, daß man ein ehrlicher Mannſeh.(i) iSeneca, welcher dieſe Grundſaͤze nochſtaͤrker uͤbertreibet ſetzet ſich alle Augenblikedem lupiter zur Seite, oder wohl gar uͤberihn. Darum, weil G Ott, kraft ſeiner Na-

mur, gluͤckſeelig und weiſe iſt, Seneca hinge-

gen, Krafft ſeines eigenen Beliebens. Nachſeiner Meynung heiſſet das alle Goͤtter aufſeiner Seite haben, wenn man ſich ſelbſtzu elner guten Auffuͤhrung bringet: So-dann hat man nicht mehr noͤthig den Him-mel um etwas zu bitten.(K)

Leute, welche dergleichen Meynungenheegen, ſind wohl wenig geneigt, dieQuelle der Gerechtigkeit auſſer ſich zu ſu-chen„und zu glauben, ſie haͤtten eines Hey-landes dazu noͤthig/ wenn ſie tugendhafftigleben wollten. Dergleichen Weisheit iſtmehr eine indmacherey als etwas gruͤnd-liches, und ſie entfernet Gelehrte und Un-gelehrte von dem einigen Wege der Wahr-heit, von dem Lehrer der Gnade, der De-muth und des Gebetes

Wlewohl die Menſchen ſelt der Ver-ringerung ihrer Kraͤfften und ihrer LebensDauer nicht mehr im Stande waren, ihre

N Bos-

(*) Num quis, quod bonus vir elset, gratiasdiis egit unquam? De nat. Peor.

(r) Dees omnes habet pacatos& faventes

quisquis ſibi ſe propitiavit.