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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 335

den, die Abſchrifften kamen aus einer Handin die andere. Jeder hatte ſein Evange-llum und berief ſich darauf, ſo wie er esius Gedaͤchtniß gefaſſet hatte. Daherfuͤhret Clemens, Barnabas, Ignatius und an-dere mehr, Stellen aus den Evangeliſtenan, die wuͤrklich daſelbſt ſtehen, nur aber zu-weilen mit andern Worten.

„Der H. Lucas ſagt zu Anfange des„ ſeinigen, es haͤtten ſich ſchon viele unter-„ ſtanden, zu ſtellen die Rede von den Ge-u ſchichten, ſo unter uns ergangen ſind.,,Er beklaget ſich nicht etwa daruͤber, daß

die Erzaͤhlung dieſer Perſonen unrichtig

ware: im Gegentheile geſtehet er, daß ſiemit der allgemeinen Predigt der Dieneram Worte ͤbereintraͤfen. Nur beruffter ſich darauf, daß er alles von Anbeginngenau erkundiget habe, und alſo im Stan-de ſey, nicht nur eine gewiſſe, ſondern auchbrdentliche Geſchichte zu ſchreiben. Alsder H. Lucas und die uͤbrigen Evangell-ſten ihre Geſchichte gemein machten, warder Innhalt davon laͤngſt bekannt, indemdie allgemeine Predigt nichts anders war,als die Geſchichte von der Lehre und demLeben des Heylandes. Allein bey der groſ-en Menge Schrifften beſorgte man, es

moͤchten ſich da und dort Fehler einſchlel-

chen, es moͤchten falſche erbichtet, oder un-rechten Verfaſſern zugeſchrieben werden,wie