ſie Urkunden von groſſer Wichtigkeit ſorg-
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bey anwendete, das alle Menſchen gebrau-chen/ wenn ſie wiſſen wollen, ob dle an ſiegeſchickte Schrifften wuͤrklich von der un,lerſchriebenen Perſon herruͤhren, und wenn
faͤltig verwahren wollen.
Eben aus dieſer Quelle entſprangeneinige fuͤr uns ſehr nuͤtzliche Streitigkeltenuͤber gewiſſe Schrifften der Apoſtel,Denn ſie lernen uns das unfehlbare Mil-tel kennen, welches den uͤbrigen eine allge-meine Aufnahme verſchaffete. Dieſenl-gen Schrifften, welche nicht an eine beſon-dere Gemeine gerichtet, und von einem er-habenen und nicht jedermann verſtaͤndli-chen Innhalte waren, als zum Beyſpfele,die Epiſtel an die Hebraͤer, und die Offen-bahrung Johannis, wurden an einigen Or-ten nicht vor aͤcht erkannt, ſo lange biß un-widerſprechliche Zeugniſſe einliefen, welcheihnen endlich eine allgemeine Aufnahmeverſchafften.
Daher ſind die Schrlfften des N. Te-ſtamentes aͤlter, als die Zerſtoͤrung Jeru-ſalems: Sie ruͤhren wuͤrklich von den Ver-faſſern her, deren Nahmen ſie tragen; undſie wurden nur deswegen von den Chriſtenangenommen, weil ſie die Lehrer ſeibſt kann-ten, von denen ſie herkamen, und weil ſiedie Umſtaͤnde wuſten, welche zu Abfaſſungdes Brlefes Gelegenheit gegeben al