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Achter Thell. 407
fer ſeines Volkes gegen ſich reizete, daß erſich in ihre Haͤnde leferte, und daß er ſichin den Kopf ſezte, die Heyden wuͤrden vielWeſens von den Juͤngern eines hingerich-teten Miſſethaͤters machen. Zwar kan dieHand des Hoͤchſten die menſchliche Klug-heit zu Schanden machen, und die aller-ſchwehreſte Hinderniß uͤberwinden, allein,woferne dergleichen Unternehmungen voneinem Betruͤger herruͤhren ſo muͤſſen ſienothwendiger Weiſe mit ſelnem Leben zuGrunde gehen. lEben dasjenige, was der gemeine Hau-ſe der Feinde des Creuzes, eine ThorheitBennet; weil ſie nach lhrem Wahne dasEvangelium vor eine menſchliche Erfindunghalten, das ſchreiben andere Unglaubigeeiner groſſen Liſtigkeit„einem tiefen Nach-ſinnen zu, weil ſie merken, was vor Meis-heit darinn verborgen liege: Allein hiermuß man entweder alles oder gar nichtszugeben. Entweder iſt das Evangeliumein Werk des Hoͤchſten, oder es iſt eineThorheit. Hier iſt kein Mittelweg zu er-greifen.Man mag einem Weltweiſen ſo vielVerſtand zuſchreiben als man immer will;ſo kan er doch nimmermehr zuwege drin-gen, daß die Begebenheiten ſeines Lebens;die nicht in ſeiner Macht ſtehen, lange vor-hero geweiſſaget waͤren. Eben ſo wengVIII. Theil. Ce kan