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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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es dem Armen verkuͤndiget wurde, und je-

dem Verſtande begreiflich fiele. Alles wasWeisheitslehren aͤhnlich ſahe, gefiele denGriechen und Roͤmern ungemein wohl.Die Schrifft ſagte ausdruͤcklich, die Hey -den wuͤrden die Lehre des Meſſias anneh-men: Ja, indem zur ſelbigen Zeit alle ver-

nuͤnftige Leute ein offenbares Geſpoͤtte mitder Vielgoͤtterey trieben, ſo konnte ſich detneue Lehrer einen deſto gewuͤnſchtern Fortgang verſprechen: demnach haͤtte er dieſenWeg ergreifen ſollen, worauf ihn die da-mahligen Umſtaͤnde, und die Weiſſagun-gen ſeines Volkes fuͤhreten.

Allein, an ſtatt ſich alle dieſe Vorthellezu Nuzen zu machen, gieng er mit den Hey-den um, als mit Leuten, die ihn nichts an-

giengen: Ja was noch ſeltſamer/ zu einerZeit, da die Wiſſenſchafften ſo ſtark als ſe-mahls bluͤheten, ſchickte er ihnen Lehrer zuwelche weder Erziehung noch Gelehrſam-keit, noch einiges Anſehen hatten, Leute, wel-che weit geſchickter waren ſeine Lehre ber;aͤchtlich als angenehm zu machen. Doder Hauptſtreich, welcher diefer Lehre denBeynahmen der Thorheit des Creuzeszuwege brachte, war dieſer, daß er den 10

4⁰⁰ Schau⸗Platz der Natur

den Gelehrten ein tiefes Nachdenken, undwaren nichts deſtowenlger den aller einfaͤ-tigſten verſtaͤndlich, Ja es gereichte denEvangelio zum beſondern Vortheile, daß

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