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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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43 Schau⸗Platz der Natur.

beylegen. Er iſt ein Arzt, der ſeine Kran-ken zwar betrieget, aber zu ihrem eigenenBeſten.

Aber worinn beſtehet denn dieſes Be-ſte, das aus der genommenen Abrede zwi-ſchen JEſu und Johanne entſtehen ſolle?Sie ſagen ſelbſt zum Voraus, ſie wollendle ſchroͤcklichſten Unruhen in der menſch-llichen Geſellſchafft ſtifften. Unſere beedeWeltweiſe brennen vorEifer, die Menſchenzu verbeſſenn. Sie wollen ſie aufrichtig,friedfertig, Wahrheit liebend, und in ih-rem Gottesdienſte vernuͤnftig machen. Sieſchaͤrfen ihnen insbeſondere noch ein, nie-mand anzubeten, als GOtt allein: und umes ſo weit zu bringen, ſchreiben ſie demHoͤchſten Prophezeyungen zu, die ſie ſelbſterdichten, und trelben folglich mit ihm undmit ſeinen Weiſſagungen ein Geſpoͤtte.Sie wollen Ehrlichkeit, Frieden und dieVerehrung des einigen Gottes einfuͤh-ren, und zu dieſem Ende verwirren ſie dasmenſchliche Geſchlecht durch Ausbreitunghoͤchſt ungereimter Unwahrheiten, unddurch Einfuͤhrung einer neuen Abgoͤtterey)welche die goͤttliche Ehre zwiſchen dem All-maͤchtigen Weſen, oder dem von ihnen al-ſo genannten Vatter, und einem bloſſenMenſchen theilet, den ſie den Sohn deſſel-bigen benennen, und vor eben ſo maͤchligja vor Eines mit ihm ausgeben.

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