ver-ich-an-tig-n ſe-gendiehr,er-
Ze-
er-en,en-ge-enhe-ze
diel-
UrU-
ö-r-71t
daher muſte er ſich ein hoͤhers Anſchen
Achter Theil. 429
vor, der Vater habe ihn am Tage ſeinerVerklaͤrung abermahl vor ſelnen geliebtenSohn und vor den einigen Lehrer desmenſchlichen Geſchlechtes erklaͤtet.
Wohin zielet dieſes merkliche Elnver-ſtaͤndniß der beeden Unternehmer? Wo-hin zielen ſo viele andere Streiche, die ſo-wohl von dem Meiſter, als von ſeinen Zuͤn-gern mit untergemiſchet werden; daß ervor Abraham geweſen ſey; daß David,der ihn fuͤr ſeinen Abkoͤmmling ausgabe,ihn gleichwohl auch fuͤr ſeinen HErrn hal-te: daß er das Wort GOttes ſey, dasWort, dadurch alle Dinge geſchaffenwurden, die goͤttliche Weisheit in menſch-licher Geſtalt; daß er zugleich des Men-ſchen Sohn und Emanuel ſey; Ja daß erGO TT ſey.
eunmehro aͤuſſert ſich die Geſchicklich-keit, die man ihm beyleget. Iſt er nichtderjenige, dafuͤr er ſich ausgiebt, ſo iſt erwehrt, daß wir ihn verachten. Sein unge-zaͤhmter Hochmuth verraͤth ſich allzuſtark,da er ſo gar die Anbetung verlanget undannimmt.
Freylich lauft hier eln kleiner Bekrugmit unter, heiſſet es: Allein das war noͤ-thig. JEſus wuſte wohl, daß die Welt-weisheit nicht hinlaͤnglich war, und daßihre Anſchlaͤge allemahl ſchlecht gelingen;
dey-