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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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438 Schau⸗Platz der Natur.

von ſeiner Auferſtehung uͤberreden, noch dieJuͤnger drein willigen konnten, ſich einesBetruͤgers wegen aufzuopfern. Wir ha-ben einen uͤberzeugenden Beweis davon,daß ſie ihn alle mit einander, ſo lange ſie leb-ten, vor den wahrhafftigen und laͤngſt er-warteten Meſſias, und vor das Ebenbildder goͤttlichen Helligkelt erkannten. Ja

auch derjenige unter ihnen, der nach dem

lezten Geſpraͤche, das der Meiſter mit ſelnenJuͤngern hielte, hingieng und ihn verrieth,wuſte nicht das geringſte von einem ge-ſchmiedeten betruͤgeriſchen Anſchlage zuſagen, daher iſt offenbar/ daß keiner ge-ſchmiedet worden. Denn geſezt, es waͤregeſchehen, ſo muſte ihn ja ſein eigen Gewiſ-ſen vielmehr loben, daß er einen hoͤchſtge-faͤhrlichen Betrug bey Zelten entdeckle/welcher GOttesdienſt und Staat, eines wiedas andere, zu Grunde gerichtet haͤtte.Allein dergleichen Gedancken ſind weit vonihm entfernet. Seine Neigung zu einemvergnuͤgten Leben und zum Gelde, kan ſel-ner innerlichen Überzeugung von der Heſ-ligkeit JEſu, auch nach dem lezten Geſpraͤ-che, nicht wiederſtehen. Da iſt nicht dergeringſte Schatten eines Betruges; nichtdas geringſte anſtoͤßige; kein Wort nochder mindeſte Vorſchlag, der ihm verdaͤchtigſeyn kunte. Er wels nicht das geringſte zuoffenbahren, das ſie JEſu haͤtten vorwerf

fen koͤnnen. In