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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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442 Schau⸗Platz der Natur.

Wahrſcheinlichkeit haben kan, ſo lange dasmenſchliche Herz, und die Beſchaffenheitder menſchlichen Geſellſchafft alſo bleibet,wie ſie krafft ihrer Natur beſchaffen ſeynmuͤßen.Ich will jetzo nicht vlel Worte von derurcht machen, worinn Leute von der Be-chaffenheit, wie die Apoſtel waren, noth-wendiger Weiſe ſeyn muſten. Jeder-

mann begreifet von ſelbſt, wie ohnmoͤglich

es eilf Perſonen ihres Gleichens war/ durchden Felſen/ worinn das Grab war, zu bre-chen, und biß an den Leichnam zu gelangen,ohne daß es die Waͤchter haͤtten merkenſollen, ja ohne ſich vor der Unterſuchung desLandpflegers, noch vor dem Haſſe der juͤdi-ſchen Prleſter zu fuͤrchten, die ſie auf dieſeWeiſe zu Moͤrdern des Meſſias machten,endlich auch, ohne nach den Zorn des Kay-ſers etwas zu fragen, der die Urheber elnerneuen Religion ausgerottet haben wolte.Dieſes alles i? wie nichts gegen die unend-liche Ungereimtheit zu achten, die in einemſolchen Beginnen der Juͤnger laͤge.Vorher hatten dieſe Leute eine dermaſ-ſen große Neigung zur Gottesfurcht, daßman ſie mit dem bloßen Scheine derſelbi-gen an ſich locken konnte: Nunmehrowerden ſie auf einmahl, ja nothwendigerWeiſe, in weniger als 24. Stunden, nebſtihren Weibern und ſaͤmtlichen Anhaͤngern,zu