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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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446 Schau⸗ Platz der Natur:Ehren halten und lieben, ohne ſich jemahlszu wehren!Ihre ganze Abſchilderung iſt alſo mit ei-nem Worte dieſe: Ihre Verzweiflungtreibet ſie zu der unerhoͤrten Bosheit, nichts

nach GOtt zu fragen; ſo viele Perſonen,

als ſie immer koͤnnen, mit ſich ins Verder-ben zu ſtuoͤrzen; und ſo viel Unheil/ als ihnenmoͤglich, zu ſtifften, um nur bald aus derWelt zu kommen; Alles nur deswegen,damit ſie das menſchliche Geſchlechte alsſeltene Beyſpiele der Gottesfurcht und Ge-dult in Ehren halten moͤge!

Hat man wohl jemahls von einer Ge-muͤthsbeſchaffenheit gehoͤret, die mit ſichſelbſt nicht beſtehen kan? Doch geſezt, dasmenſchliche Herz waͤre faͤhig, wiederſpre-

chende Nelgungen zu heegen, ſo iſt es doch

offenbar thoͤricht zu behaupten, daß ei-ne Menge ehrlich geſinnter Leute in einemAugenblicke auf eine ſo ſeltſame Vermi-ſchung von der aͤrgſten Ruchloſigkeit undder erhabenſten Tugend fallen koͤnnten.Leute, welche den Schein der Gottſeeligkeltaufs eifrigſte ſuchten, gleichwie aus den beh-ren zu ſehen, die ſie nach ihrer boßhafftigenZuſamm⸗verſchwoͤrung noch austheilten.Eine ſolche Verwandlung iſt weit unglaub-18 als alle, davon die Fabeldichter mel-en.

Nun

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