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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 447

Nunfrage ich ob diejenigen, welche ge-noͤthiget ſind, ihre Zuflucht zu dergleichenungereimtem Zeuge zu nehmen, Urſache ha-

ben, ſich auf ihren herrlichen Verſtand

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viel einzubilden? Sie wollen die Wahrheitbeſtreiten, weil ſie lhnen unbequem faͤllet,und halten dagegen, mit elner mehr als kin-diſchen Leichtglaubigkeit, Dinge fuͤr wahr,die einander auf das offenbahreſte wieder-ſprechen. Der Unglauben ernledriget ſei-ne Aahaͤnger ungemein mehr, als derGlaube, denn dieſer nimmet zwär den Ei-genduͤnckel gefangen, aber durch die Krafftunwiederſprechlicher Beweiſe.

Damit man die Goͤttlichkeit des Evan-gli verdaͤchtig machen koͤnne, iſt man ge-noͤthiget, vernuͤnfftigen Leuten Handlungenanzudichten, welche nicht nur ihrem offen-bahren Beſten und der geſunden Vernunfftzu wieder laufen, ſondern auch alle Grund-ſaͤze einer menſchlichen Auffuͤhrung und derallernatuͤrlichſten Pflichten uͤber den Hau-fen werfen.

Die Prieſter und Schrifftgelehrtenlaßen das Grab unſers Heylandes verſper-ren verſt⸗geln und bewachen, in der Ab-ſicht, die Prophezeyung von ſeiner Auferſte-hung zu vernichten. In der Nacht vordem dritten Tage, iſt das Grab offen, undder Leichnam verſchwunden. Entwederhat ihn GOtt, der Prophezeyung zu fa

auf-