Band 
Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
Seite
450
JPEG-Download
 

450 Schau⸗Platz der Natur.

Glauben den ſie fanden, erforderte die To-desſtrafe der Betruͤger. Allein ſie predi-gen dem ohngeachtet ohngehindert und oͤf-

. ſo viel ſie wollen, nicht nur einigeMonathe, ſondern ganze Jahre hernach,

immer weg. Es iſt nicht zu laͤugnen, daßſie eine zahlreiche Gemeine zu Jeruſalemſtiffteten, welche durch die nachgehends ent-ſtandene Verfolgung zerſtreuet wurde.

Daher iſt es offenbahr, daß man das

Herz nicht hatte gerichtlich gegen die Apo-

ſtel zu verfahren ,oder das Verfahren oͤff-

entlich kund zu machen, und den Betrug zuentdecken. Wenn die Menſchen auf et-was erpicht ſind, oder ihr begangenes Ver-ſehen merken, ſo ſuchen ſie allerley herfuͤr, umſich ſelbſt ein Blendwerk vorzumachen, undihr Beginnen zu rechtfertigen. Die Prle-ſterſchafft war ungemein beſtuͤrzt, daß dasBewachen des Grabes vergeblich geweſenwar, allein die Auſſage der Waͤchter mach-te ſie noch weit beſtuͤrzter.

Wir muͤßen durchaus verhuͤten, ſagtenſie, daß kein Menſch erfahre, was die Huͤterausſagen, noch weniger duͤrfen wir die Juͤn-ger gegen ſie verhoͤren. Denn die Sachemoͤchte ein wiederwaͤrliges Anſehen voruns gewinnen. Mit der Zelt wird dieSache von ſich ſelbſt klar werden. Es 10i f a ei

ein avielleiSpiewürd

2wareverargen.Ruhetraueob mWaͤcbeſtregiengſondeGrabausverfa-man