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ter GOttes und der erbaren Weſt ſeyn. Ichwill es unterdeßen zugeben. Aber wie ge-het das zu daß dieſer Mann, welcher bißherſo eifrig und eigenſinnig geweſen war, daßer ſeine Gegenparthey biß auf den Tod ver-folget, nunmehro und da er ein Boͤſe wichtworden iſt, mit keinem anderen Leben ver-ſchwenderiſch umgehet, als mit ſeinem eige-nen? Warum ſagt man nicht lieber, derfalſche Religlonseifer ſey zum Blutvergieſ-ſen geneigt, glelchwie Pauli ſeiner, da ernoch ein Phaciſaͤer war; hingegen dieÜberzeugung von der Wahrheit, ſey kraͤff-
tiger als die Liebe zum eignen Leben, und
dieſes ſehe man an Paulo, nachdem er einChriſt wurde.
Es erhellet aus dieſem Beyſpiele aber-mahl, gleich wie aus allen vorigen, daß nlchtder geringſte Schatten einer geſunden Ver-nunfft in der Auffuͤhrung zu finden ſey, dieman den angeblichen Betruͤgern aufdich-tet. Dahingegen die wahre AuffuͤhrungPetri, Pauli und Stephani vortreflich mitſich ſelbſt uͤbereinſtimmet, indem dieſe Maͤn-ner der innerſten Überzeugung, die ſie haben,gemaͤs handeln, und nichts bezeugen, alswas ſie geſehen, ja auf das deutlichſte ge-ſehen haben.
Es