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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 477

Es iſt leicht zu begreifen, warum Procu-lus die Wegführung Romuli zu den Goͤt-tern bezeuget habe. Er ſuchte ſein eignesund der uͤbrigen Raths⸗Herrn Leben zuretten, die Romulum erwuͤrget hatten.Hier gienge alles ſehr natuͤrlich zu. Allein,daß die Apoſtel und ſo viele andere Zeugendie Auferſtehung Chriſti um keiner andernUrſache willen vertheldiget haͤtten, als nurdamit ſie getoͤdet wuͤrden, und erſtaunlicheUnruhe anrichten moͤchten: das klingethoͤchſt gezwungen.

Es iſt begreiflich/ daß Eltern, die ſeit lan-ger Zeit Schwaͤrmer geweſen, ihren Kin-dern eben die Thorheit beybringen, die ſieſich in den Kopf geſezet haben; allein je eif-riger ſie beederſeits ihrem Wahne nachhaͤn-gen, deſtoweniger werden ſie ihn im Augen-blicke und nach einem ploͤzlichen Einfalleablegen. Am allerwenigſten werden ſiedie Gegenmeynung auf einmahl ergreifen,und zwar mit Verluſt ihres Vergnuͤgens,ihrer Guͤter/ ja alles deſſen was ihnen Lieb iſt,ihr eigen Leben nicht ausgenommen. Esheiſſet die menſchliche Natur verkehrt vor-ſtellen, wann man vorgibt, Leute, welche dieſtaͤrkeſte Vorurtheile vor ihre Religion, vonJugend an, einſogen, wuͤrden aus demStegreife eine andere ergreifen, und ihrLeben dafuͤr hingeben, ohne rachtet ſie 55

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