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in zerlumpten Kleidern daher kam, fiel dieß der Mutterauf; Samuel wußte sich aber mit Lügen durchzuhelfen.Ihm war indessen bey der Sache nicht Wohl; er sah ein,daß seine That bald an Tag kommen und besonders auchder Muttrr würde bekanntwerden; daher nahm er am drit-ten Tage auch von ihr di, Flucht, gegen Solothurn hinaufund nach Fraubrunnen ; er sagte: unterwcges habe er fleißignach einem Meister gefragt, und da er keinen gefunden,sey ihm von Stund zu Stund immer banger geworden,so daß er endlich seine That mit Schmerzen zu bereuen an-gefangen habe. Bey Fraubrunnen sey er für ein PaarTage aus Mitleiden in eine Mühle aufgenommen wor-den ; in dieser Zeit sey ein Landjäger zu ihm gekommen,und habe ihn zum Oberamtmann geführt , der ihn denndem Herrn Fellenberg empfohlen, welcher ihn in die Ar-mcnschule aufnahm."
„ Mehrere Wochen lang schien es immer, als wennein böses Gewissen den Samuel unruhig machte. Wurdeer über etwas gefragt , so antwortete er gar nichts odernur mit halben Worten; mit seinen Cameraden, ob sie ihnschon oft aufmunterten, redete er lange nicht, und nichtskonnte ihn erfreuen. Waren sie froh und lustig, so stander meistens stumm und niedergeschlagen da. Wenn die an-dern Briefe an ihre Eltern oder Verwandten schrieben, undihn aufmunterten, das gleiche zu thun, so gab er keineAntwort. Erst im Hornung i8ii sagte er mir einmal,er wolle der Mutter heimschreiben, wenn er dürfe. 3a,