Bann. Bannf. Bank. Barents.
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Diese Schmach bedanrete den Probst und Capitel, giengen hinweg, und be-rathschlagten eine eigene Stuben zubauen, welches dann bald geschehen, undNoch heut zu Tag die Chorherren-Stuben genenut wird.
Es fiele aber die SiadtZürich bey diesem Anlaß nicht nur in des Pabsts,sondern auch indes Hauses OesterreichsUngnad, und wurden die Bürgerallenthalben auf den Straffe» von dem Oesterreichischen Adel angegriffenund beraubet; bey welchem Anlaß dieZnricher mit Hülffderen von Straß-burg, Basel, und Bern, die Schlöffet Schonenwerd, ob Dietikon, Ho-hen-Tuffen am Rhein, Freyenstein am Irchel, und Schlatt bey Elggäu,(aus welchen Vestungen derAdel sie oft beschädiget) erobert und zerstört.
Neben dem Päbstlichen Bann, siele auch die Stadt Zürich in die Kay-ferlicheAcht/ An. 1261/ dann es unterstuhnde sich t^onraciinus. Herzogzu Schwaben, Kayser Friederichs II Sohns - Sohn, die Stadt Zürich,wider seines Groß-vaters ertheilte Freyheiten, an das Fürstenthum Schwa-ben zu bringen, weilen er aber solches mit Gewalt nicht tönte zuwege» brin-gen , vermochte er bey conraöo seinem Vater, der nach kriclerico sich desReichs annähme, so viel, daß Zürich in die Kayserl. Acht erklärt wurde.Aber bald, An. 1262 thäte Kickoellus, Römischer König, die Stadt Zü-rich zu Hagenau, wiederum aus der Kayserl. Acht, und erkennte, daß biß-hero die Stadt Zürich allezeit zum Römischen Reich gehört habe, und hin-furo darvon nicht gelassen werden solle.
Bannfelder-Stuck.
Wurden von denen Schweden erkaufft An. is'sz, an -erZahl 2s, einMorset, und i zoo Centner Kuglen, um 30000 Gulden. Man liesse sie8 Tag lang auf dem Münsierhof stehen , damit sie jedermäuniglich be-schauen könte.
* Banken.
Ein Dorf and Psarr in der Grafschafft Kvburg, nicht wett von Mar-thülen, gelegen ; Allwo, nach Gtumpfii Muthmaßung, I.ib. V. c. 18Kayser )ub 3 QU 8 mit seinem Heer das Lager gehabt, als er heraus gezogendie Mansche Provinz (darinnen damahls Thurgäu und Zürichgäu begrif-fen war,) Mer die Allemanier zubefchirmen.
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Die Wund - coi isrur allda gehört der Stadt Zürich. Erster Pfar-ware, Felix Bmntschli; vermahlen Heinrich wunderlr, seit A. 173z.
* Bärentschweil oder Berenschwetl.
Ein Dorf und Pfarr in der Herrfchafft Grünjngen- darbey das alteSchloß Greiffenberg, Mvon m seinem Trtul gemeldet wir^. Die
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