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Cam. Canz.
L.
Lämmer-Amt und Großkeller-Amt.
Als probst und Capitul zu Zürich/ nach der Reformation An. 152s,ein grosses Gut besessen/ fanden sie die fehrnere völlige Verwaltung dessel-ben für sich/ da sie mit der Kirchen / Schulen und anderen heiligen Werken,genug zu schaffen hatten, allzubeschwarlich und unanständig; Begehrtendeßwegen nicht allein 4 Männer, aus den Räthen/ die bey ihnen sitzen sot-ten, die Chorherrn Pfleger genannt; Sondern auch zugleich einen Cam-merer und Großkeller, die der Stifft abwarten, ihnen, denen Chorher-ren, die Zinß, und sonderlich allerley trochne und nasse Frucht einsamlen,und darum jährliche Rechnung halten sollen. Diese beyde Aemter nunwerden von und aus dem Grossen Rath, vormahls auf 6, seit An. 17; iaber, wegen dero geringen Ertragenheit, auf 8 Jahr, bestellet. DerCammerer hatte vormahlen seine Wohnung in der Mausegg. Vill. in.Mäusegg; Und nach dem selbige geschliffen worden, in der PredicantenWittsrauen Behausung, auf der sogenannten winden; Seit An. 1679aber ist hierzu eine komliche Herberg auf der Chorherren, ob dem Schenk-hof, eingeräumt worden.
Zum Großkeller-Amt ist bestimmt die Behausung an der Kirchgaß,zum Engel genannt.
Der erste Cammerer, nach der Reformation, Ware Jacob Stucki:Großkeller, Jacob N eurer.
Dermahlen Cammerer, Johannes Rhynacher, seit 1755. Groß-keller, Hr. Hans Rudolfs Oßwald, seit 17zs.
Lanal.
Wasser-Canal, anffert der Renweger-Porten, dardurch -ie Sihlüber den Schanzen - Graben fließt, und in der Vorstadt etliche Müllen trei-bet, ist An. mit grossem Kosten wiederum gänzlich neu gemachet, unddie Sihl den 14 Merz wiederum das erste mahl hindurch gelassen worden.
. Da man zuvor 9 Wochen lang, wegen Mangel der oberhalb hinaus yies-senden Sihl, nicht mehr mahlen können.
Lanzel.
Bev dem Grossen Münster wurde nach der Reformation die Canzelaus denen abgebrochenen Altar - Steinen gemacht.
Capel-