Rälte.
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nacht machte man Faßnacht-Feuer darauf/ und wäre der See beschlossenbiß in Aprillen. Darüber erfrörten die Reiffen die Räben. Im August,Herbst - und Weinmonat hatte es vaft immer geregnet, so daß viel Embdund Haber verfaulet: Die Aepffel könte mau kaum ablesen, und das Feldkaumerlich bauen. Die Trauben waren gar hart: Der Schenkhof wurdenicht aufgethan, und bekamen die Chorherren keinen Tropffen Wein. DerSaum Wein galt 15 st. und derMütt Kernen 6 fl.
An. 1576 wäre ein sehr kalter Frühling. In der Charwochen sielenschädliche Reiffen, dergleichen auch den i Tag Mey, danahen gab es wenigWein, aber doch gut.
An. 1579, den is April, am Hohen-Donerstag schneyete es sehr, undzu angehender Nacht wäre es glänz, also, daß grosse Eyszapffen an denenRäben stuhnden, eines halben Fingers laug, darvon die Räben und andereFrüchte erfroren. Etliche Bürger thaten den Wein zu, wurden aber um22 Pfund gestrafft, und müßten ihn in gleichem Preist wiederum aufthun.Man herbstete erst in der Wochen nach Galli-Tag , und waren die Trau-ben mehrentheils unreiff. Regen und raucher Wind verursachten harteGefröre.
An. 1590, den 4 Iunii, am Pfingsttag wäre es so kalt, daß man dieStuben heitzen müssen.
An. is94, nach z Königen Tag, wäre grosser Schnee und Kalte, undthaten die Wölff nächst vor der Stadt grossen Schaden, und zerrissen etli-che Kinder. Einer würd bey Hirßlanden von den Landleuthen gefangen,welchen man 22 Kronen verehrte.
An. 1598, den 4Iun. am Heil. Psingsttag wäre es so kalt, -aß manan etlichen Orthen die Stuben heitzen lassen. . ^
An. 1601 wäre der Jahrgang zimlich kalt, und hatten die Reiffen lin-kalte Lüfft gewähret biß nach Pfingsten, welche auf den 11 Mey fiele.
An. 1602 wäre ein leidenlicher Winter, ein schöner Mertz und Aprillim Anfang. Aber den 21 Aprill wäre es gegen Tag kalt, und fiele eingrosser Reiff, viel Raben erfroren weit und breit. Es kamen aber frischeÄugen neben den erfrornen herfur, daß wider Verhelfen Wein genug ge-wachsen , den man ausgehends Herbstmonats gefirmlet.
An. iSoKware durch ganz Teutschland eine unerhörte Kälte, daher-iß Jahr den Namen des grossen Winter - Jahrs bekommen. Auf eurenspaten Nach-Winter, der die Raben geschädiget, folgte ein Heister Sommermit Schaden der Früchten. Im Frühling wurden vielLeuth unstnmg, undwäre Mangel an Banden sie anzulegen. ^ ^
An. 1629 fände man au der Liechtmeß reiffe Erdbere, aber darauf folg-te