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Memorabilia Tigurina, oder Merkwürdigkeiten der Stadt und Landschaft Zürich / von Hans Heinrich Bluntschli
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549
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wohlfeile, wolfensperg. wollishofen. >4-

unter anderm eine grosse Tansen von schönem auserlesnestemObs um io ß.das Rindfleisch gälte z ß. jedes Pfund.

An. 1719, wäre derWeinin gar wohlfeilenPreißzubekommen, wei-len derselbe in diesem Jahr in so grosser (Zgantitat gewachsen, daß an vie-len Orthen ab einer Juchart 60 W 70 Eymer gewümmet worden.

An. i?Z9, Ware ein extra reicher Herbst, deßnahen derWein in lei-denlichem Preist zu bekommen wäre; Hatte aber nach erfolgtem traurige»Herbst An. 1740, mehr als um die Helffte aufgeschlagen.

* Wolfensperg.

Eine Beste in derPfarrBaretichweil, nicht weit von Alten-Landen-der« gelegen. Die Edle, so allda gewöhnet, haben etwas Güter an dasCloster Reuti vermacht; Waren der Grafen von Rapperschwei! Dienst-leuthe; Führten tm Waapeu einen Missen Wolss, aus drey grünen Ber-gen , in rothem Felde. An. 1227, lebte Baldibrecht. An. i zls, Her-men, wurde am Morengarteu, in Diensten Herzog Leopolden von Oester-reich, erschlagen.

Wollishofen»

Ein Dorff, eine kleine Stund von der Stadt Zürich, unterhalb Kilch-berg gelegen, allwo An. 172z eine eigne Kirch erbauet worden. Ein EdelZürich-Geschlecht diß Namens hatte ehemahl aklda seinen Sitz und dieHerrlichkeit der Enden. An. 11 rs, lebte Hans. An- H72, sein Sohn,Friderich. An. 1220, sein Sohns-Sohn, Marquard, dessen SohnWernher, An. 125z, des Raths von Geschlechtern gewesen; Wie auchdessen Sohn, An. 129-. Item 1287, des wernhers Sohn, und An.1296, Johannes. An. i zoz, brachte Verena von Wollishofen die Herr-lichkeit allda an Johannes wolfleipsch, von denen käme sie an die Ma-nessen von Manegg, folglich an die von Geon, die Hoppler von Lan-genhart, Ebißhart, Gtucki, von denen die Stadt Zürich, den s Oet.iZ95, die Gerichte vor icn fl. Rheinisch erkaufft. (al. den s November,An. rZ 95 , hat Johannes Ebißhart, Bürger zu Zürich, seine Obervog-tey Wollishofen, wie er solche vom Heil. Römischen Reich hergebracht,zu kauffen gegeben, Hrn. Johann Gtucki, dem Eltern, Bürger zu Zü-rich, um na fl.Rhemisch ; Also und dergestalten käme dre Vogtey Wol-lishofen von bemeldtem Gtucki an die Stadt Zürich, An. 142z.) Vonwelcher Zeit an der Orth von zwey Herren des Kleinen Raths bevogtetwird (da der erste Hr.RudolffLavater, An. 1,42z, gewesen seyn solle)dißmahlige Obervögte aber sind, Hr. Hans Geörg Bmkli, An. 17);,nn-Hr. Salomon Ott, An.

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