6 Das I. Capitel. Von der '
ihre Handlung in Flor zu bringen, sind im Grundeeinerley mit denen, deren dieHolländer in den nächst-verstossenen Jahrhunderten sich bedienet haben.Eben die Hindernisse, die ehemals dem Kaufhandelim Wege standen, sind noch vorhanden. Solcheglückliche Vorfälle, die zu seinem Wachsthums die-rieten, äußern sich noch ißt, und übereilte Anschlägehaben ißt noch eben die schädlichen Folgen, als vor-dem. Ist es also nicht zuträglicher, dieselben ausBeyspielen, als aus eigener schädlicher Erfahrungzu lernen? Wie gut ist es nicht, daß man aus derGeschichte den Ausgang dieser oder jener Anlage mitGewißheit voraussehen kann, den man sonst durchSchlüsse und mit Ungewißheit errathen müßte?Daß man die glücklichen Vorfälle wieder kennet,wenn sie sich ereignen, um sich mit Vortheil dersel-ben zu bedienen? Wäre keine Handlungsgeschich-te, so müßte eine jede neue Handlungögesellschafteinen ganz neuen Grund legen, und neue Regelnfür ihre ganze Einrichtung erfinden. Allein durchHülfe der Handlungsgeschichte kommen die Einrich-tungen der ehemaligen Handlungsgesellschaften inden spätern zur Reise, und diese können verbessertwerden,
Doch nem, die Handlungsgeschichte ist nicht al-lein eine Schule der Kaufleute, sie ist auch eineSchule der Regenten. Ein reiferes Nachden-ken über dasjenige, welches die beste Glückseligkeitder bürgerlichen Gesellschaft schaffet, hak bereits ausglle» aufgeklärten Reichen den Grundsatz vertrieben: