Band 
Neun und dreyssigster Theil.
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28 . Buch. Heinrich der Vierte. 27

brecke,,^^^"^' allein, dadurch wurden sie nur desto kecker gemacht, in ihren Vee- rDie Uiüi deren Schrecklichkett sie endlich alles Ansehns vollends beraubte,

aescke.u Glieder der Rotte hielten aufrührische Versammlungen, worinne sie lin-der sickdie Langsamkeit des Herzogs von Mlayenne loszogen, und den Kaltsinn,sinn ^ "cher die Sechszehner einzuschleichen anfieng, beklagten. Diesen Kalt-don ^ den geheimen Friedensneigungen des Kardinals von Gsndl, Bischof

sein- sDieser sanftmüthige Prälat war dem Legaten lästig, der dann, um^ od Zu werden, ihm andeutete, er sollte entweder das Dekret der Sorbonne unter-odrc Paris verlassen. Gsndl wählte das letztere. Man verfuhr gerichtlich^ Einkünfte ein, und verwendete sie zum Vortheil der Rotte; und sowar der .egat auf einmal zu Paris Herr in geistlichen Dingen.

tveltlichen Angelegenheiten die Oberhand zu erlangen, war nur derder Sechszehner in dieselben nöthig: allein, wir haben gesehn, daß derBorsorge einige kluge Männer in den Staatsrath gebracht

von ckck Aufrührer zu bändigen. Diese fühlten auch den Zaum, und um ihn

von genethen sie auf den Einfall, eine Bittschrift aufzusetzen, worinn sie

nere Mäm,e? U, doch geschicktere und der heiligen Union gewoqe-

und i^e c ^"kuehmen; daruncer verstanden sie aber Schwärmer

A ^ ^ sbibst warm. In eben der Bittschrift beschwerten sie sich,

«. P ^ P^lament elnen gewissen Lrigard, Prokurator der Stadt, freygesprochendoch eines Verständnisses mit dem Baarner beschuldigt wäre. Mayentteten .^^.^bhafte Vorwürfe, daß sie sich in die Regierung des Staats mischen woll«r->/ k Handlungen übel auszulegen, und ihn beym Volk anzuschwärzen such-

, daß sie sich den Rathschlägen der Spanier blindlings überliessen, zum Nachtheil dercue, die sie ihm als Generalstatthalter der Krone schuldig wären. Doch versprachne c""ge Genugthuung wegen des Handels mit Brigard. Weil aber Mayen-^ ° Bernhigring versprach und es nicht erfüllte; so wendeten sie sich an

a-t-s . Achter oder ans Parlament, dessen Präsident der bekannte geschickte Rechks-^lsson war. Dieser hatte Brigarden freygesprochen, weil er nicht über-tu. s ^^denPonnte: dadurch aber und durch andere vorsichtige Handlungen hatte ertövrsn? w so verhaßt gemacht, daß sie ihn meuchelinörderisch wollten

verttäntv dies nicht bequem geschehen konnte, so.wollt n sie, um einiger

men. Männer willen, ihn mit einigem Anstrich der Justitz aus dem Weg räu-und'blu^ieriatt-.,erst dahin, daß aus ihrer Rotte zwölf der hitzigstenabthun dürste " Ausschuß, der die dringendesten Geschäfte mir aller Vollmacht

venne druck ^ wurden, die dann dem Parlament und dem Herzog von Ma-den Eines ^aae?ul^ ^Zudringlichkeiten wegen Brigard höchst beschwerlich wur-

Befehle-der Bastiüh imSraa.^

vor Z„ale,'ck leate er em ^ sohllig eine nerie Unterzeichnung des Uiitons Edikts

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