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28. Buch. Heinrich der Vierte. 4 l
Standen gar nicht zweifelten. Daher kam es, daß der Herzog von Guist verschiedeneTage lang eilten königlichen Hof um sich hatte, und Mayenne fast eu h ^ Nwurde. Doch dieser scheinbare Triumph daurete nicht lange. Mayenne ze g 1 ^
Neffen deutlich das Betrügliche in dem spanischen Erbieten; dieser begrss es auch r ch .aber er konnte sich doch der Gedanken an den Besitz einer Krone nicht entschlag - ^
ne Mutter, die Herzogin von tNonrponfter, seine Tante, und alle ihn umgcSchmeichler reihten ihn zur Standhaftigkeit. Da also ^^en«e merkte, daßdurch blosse Ueberredung diesem Streich nicht ausweichen könne, so beschloß er, zo vBedingungen dagegen zrr machen, daß sie die Spanier nicht würden annchmenDimen.
Erst dankte er ihnen in seinem Namen und im Namen aller Prinzen seines st.die Ehre, die Philipp seinem Neffen erwecken wolle. Hernach aber setzte er so gPunkte fest- Die Wahl soll so lange geheim bleiben, bis die Vermahlung vollzogen seynwird; sie soll auch nicht einmal eher bekannt gemacht werden, als bis ich es verlange.
Wenn die Jnsantin ohne Kinder stirbt, soll der Herzog von Gutse allein Komg seyn.
Wenn der Herzog von Gmse stirbt, soll sich die Infantil: wieder an einen lothrmgi-schen Prinzen vermahlen, und zwar mit Beirath der übrigen Prinzen dieses Hauses.
Hinterlaßt sie keine Kinder, so soll der älteste unter den (6listen folgen. Nur Franzo-sen sollen alle Würden und Aemter bekleiden. Für sich und seine Kinder dedung er sichaus, Burgund und Champagne mit aller -Oberhoheit und aus immer, seine Erbgüter,das Fürstenthum Jvinville, Vitri, St. Disier, einen jährlichen Gehalt von sunszigwu-send Thalern, und vorsetzt sogleich Versicherung aus achthundert tausend m gewissen §ru
sm, zu b-AA-^ di-Sp-mm würd.« durch d-sA..Sschw.ifE Di-S>>E.-
dieser Forderungen abgeschreckt werden und plötzlich abbrechen: aber zu nUiem gr harten B-du»Erstaunen bewilligten sie alles. Man sagt, er habe aus Verdruß, seinen stressen als desKönig zu schen, den Vorsah gefaßt, die dritte Partey wieder in Bewegung zu brm- Herzogs Egen. Zum Unglück für ihn war der Kardinal von Lourbon damals schon E der Mayenne.Krankheit behaftet, an der er einige Zeit hernach starb, s"h A/^gkch ausser ^dte Unternehmungen des Generalstatthalters zu befördern. Dieser ward von stirbt,
ten gedrängt, beym Wort geh lten, und genöthigt, mit Fremden, ^ Mißliche Lag-
mit seiner eigenen Familie zu kämpfen. Ein zur rechten Zeit m der Bechmmkmg^ H«zog-geausserrer Einwilrf half ihm aus der Verwirrung. Er hatte sich verbindlich gemacht, v. Mayenne.'hr die Wahl vorzutragen; er that es auch, aber so kalt und schlaf, daß man wohmerkte er wünsche Widersprüche. La Lharre, einer von den Marschallen die er ge-wählt hatte, rmd den man für einen seiner eifrigsten Anhänger hielte, stand aus, undstellte vor, wie unüberlegt man handeln würde, wenn man einen König Wahlen wolltezu emer Zeit, da man keine Truppen hatte, Heinrich hingegen dessen Abschworung un-verdächtig schiene, an der Spitzbeines starken Heers stände: vielmehr müsse man denStillstand, dessen man so sehr bedürftig wäre, annehmen. Dieses Urtheil gleng voneinem Mund zum andern, fand grossen Beyfall, und verursachte den Aufschub derWast-
Unter den prächtigsten Vorbereitungen versammleten sich die Srande aufs neue stm ^ ^ul.in: Louvre. Man hatte die spanischen Gesandten gebeten, sich daselbst E>Men. Um ^ ^ jh,ter vrelem Wortgeprange dankte der Sprecher dem König von Spamen für aueo, was ^ahigeschäf.ee zum Besten der gemeiiien Sache gethan, und gab dessen Gesandten ein Schreiben, ^ ,nchc „ach
Allg.w.H. Z9.TH. N.H. ri.TH. F ^rum