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sich geuöthiget, die Waffen zli ergreifen, und dem Marschall seinem Feind, zur Airs'. 16 r zsuhrung eines grossen Theils seiner Anschlage beförderlich zu seyn. ,
So lang die Versammlung zu Grenoble wahrte, hinderten RoyNNS rmd^hi^NLls Freunde die Reformirten, daß sie dem Entwurf des Prinzen von Londe^>cht blindlings beitraren. Sie bedienten sich nrw dieser Gelegenheit, gewisse Dingeö" erlangen, die der Hof schon öfters abgeschlagen hatte; vermuthlich waren sie auchgerinn glücklich gewesen, wenn sie dem guten Rath des Herrn von Mlornni gefolgtIvaren, welchem nach sie sich in keine politische Angelegenheiten mischen sollten. So^rr rückte man in dem nach Hofe geschickten Aussah einige Artikel mit ein, welche dieVerbesserung des Staats betrafen und dem Hof äusserst missielen. Die Klugheit er;forderte, den Reformirten nachzugeben: da aber Lesdiguieres versichert hatte,die Reformirten würden sich gewiß nicht auf die Seite der Mißvergnügten wenden; sohielt man sie von Seiten des Hofs nur'mit allgemeinen und nichts bedeutenden Wortenauf. Inzwischen hatte die Versammlung der Reformirten zu Grenoble durch Abgeord-nete die Gesinnung und^die Macht des Prinzen von Londe" erforschen lassen und denBefehlshabern in den Sicherheitsplatzen, und den Herren ihrer Partey in den Provin-zen Wachsamkeit empfohlen.
Sobald man die Abreise des Hofs nach Güyenne erfuhr, so gaben sich dieAbgeordneten des Prinzen von Londe und die Kundschafter des Herzogs von Bouil-lon so viele Mühe, das Mistkarren der Reformirten wegew Beschleunigung der Dop-pelheurath mit Spanien zu vermehren, daß sich die Versammlung entschloß, neueBriefe an Hof zu schicken und die Forderungen des Prinzen zrr unterstützen. Man be-klagte sich gegen den König, daß er seine Vermahlung wider die Meinung aller patrio-tischen Unterthanen vollziehen-wolle, und verlangte ziemlich trotzig eine-Verbesserungdes Staats. Mornai glaubte mit Recht, daß dies Verfahren weder klug noch ehrer-bietig sey, obgleich die Reformirten damit nichts anders begehrten, als was der erstePrinz von Geblüt, einige Grosse des Reichs, die Kronbedienten, das Parlament zuParis, und alle Patrioten mit weit grösserm Eifer und Trotz gesucht hatten. Marievon Medices achtete so wenig auf die abermahligen Vorstellungen der Versammlung,daß vielmehr im Staatsrath beschlossen wurde, den Prinzen von Londe" und seine An-hänger für Aufrührer und Beleidiger der Majestät zu erklären. Mornai sahe die Fol-gen wohl ein, die dieser Schritt der Reformirten nach sich ziehen würde, und suchteihnen durch die triftigsten Vorstellungen zu begegnen. Er schrieb deswegen an dieHäupter der Reformirten und an den Hof, allein, nirgends hörte man ihn. Die Kö-nigin verschob die Antwort auf das Schreiben der Reformirten, und machte fast bel-asten Artikeln listige Ausflüchte. Rohan wollte bey dieser Gelegenheit seinen Privat- Der Herz.Vortheil nicht verabsäumen, und drang auf die Erfüllung der von der Königin erhalte-v. Rohan er-sten Zusage , ihm die Anwartschaft auf die Statthalterschaft von Poiton zu gewahren, nebstin deren Besitz sein Schwiegervater, der Herzog von Bülli war.^ Die darauf erfolg- Reformirten'te Verweigerung brachte ihn zu dem Entschluß, der Königin empfinden zu lassen, daß dU W«ffeuer eine Person sey, die man nicht ungeahndet verachten könne. Sein Bruder, der zum BestenHepM pon S-ubrze war -schon mir Londe" verbunden. Dieser nebst den Abgeschick- der misver-ten des Herzogs von B-ulllon machten sich seinen Verdruß zu Nutze, so daß er den S'MtenPrin-Dorschiagen des Grafen von St. Pol, sich mit ihm zu vereinigen, und sich der Voll-AftZ-W.H.zy.LH. N.H.2..TH. R ziehung