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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
1634
gen das teut-sche Reich.
strliche Macht zu theilen. Ludwig hatte 20002 Mann Hülfsvölker unter dem ^
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Am 21 Dec.
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Die stanzZt.Besatzung inPhilippeburg
schall la Force nach Elsaß geschickt. Einige Zeit hernach wurde der MarschollBrezck, Richelreu's Schwager auch dahin geschickt, um die Armee gemeinschüft'''anzuführen: aber sie konnten sich nicht mit einander vertragen. Der erste war klug ^vorsichtig, und der andere tollkühn und trotzig auf die Macht seines Schwagers. ^giengen gegen Ende des Jahrs über den Rhein, um Heidelberg den Kaiserlichen zu ^reisten. Es geschah, und sie gestatteten der Besatzung einen freien Abzug, beka»siaber Vorwürfe darüber, weil man sie zu Kriegsgefangenen hatte machen können, ,
weil die Kaiserlichen einen Monat nachher sich dieser Truppen bedienten, den FralMdie Festung Philippsburg wegzunehmen, die schon lang vorher, als sie die Schwedenfasten, darum gebuhlt hatten. Dxenstierna hatte lange Bedenken getragen, ihnen dsen Schlüssel zum teutschen Reich zu überliefern: aber nach der nördlinger Schlacht, ^ihm die Hülfe Frankreichs unentbehrlich schien, trat er dieser Krone die Festung ab,"sie dadurch desto genauer mit dem Interesse der Protestanten zu verbinden. Allein fEnde des Januars > 6z 5 überfielen die Kaiserlichen die Festung; Arnaud, Gentder französischen Reuterey und Befehlshaber der Festung, kam mit der ganzentzung in Kriegsgefangenschaft, fand aber nach neun Monaten Gelegenheit zu enm .Ein Glück für ihn, daß purer Joseph sein Verwandter war: sonst würdest
Neu« MißHelligkeitenmit dein Her-zog von Orl.worüber derHerz. v Pür-laurene insGefängnißkommt undstirbt.
durch zuwuchs, war beträchtlich; sie fanden daselbst starke Magazine und eine anfi^liche Kaste ch. ,,
Richelieu war nun an den Zeitpunkt gekommen, wo er für dienlich um stthig fand, öffentlich mit dem Hause Oestreich zu brechen. Nur der Herzog von Orle^machte ihm noch Unruhe, indem dieser Prinz noch immer sehr günstige,Gesinnung^
gen das lothringische, folglich auch gegen das östreichische Haus beibehielt, und die
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tigkeit seiner Ehe mit einer unüberwindlichen Standhaftigkeic behauptete,deswegen immer noch den Herzog von püylaurens in Verdacht, der /.doch sehr ^haft das Gegentheil versicherte. Allein, Richelieu ließ sich dadurch nicht ble>^ .püylaurens würkte so mächtig auf Gastod Gemüth, daß man aus dessen Hangstgen auf die Rathschläge des Günstlings mit Gewißheit schlleffen konnte. Ga si-o st,sich zu Blois auf, und schien sich nur mit Lustbarkeiten zu beschäftigen. Er kamzum König, und sein ganzes Betragen verrieth Mißvergnügen und beunruhigt^,
Kardinal nicht wenig. Zur Stillung seiner Sorgen blieb diesem nichts weiter
als die Entfernung aller verdächtigen Hofleute von dem Herzog von Drlcans. ^
püvlaurcns hatte er einen gucen Vorwand, die Hartnäckigkeit Hafto's intung seiner Ehe , die doch püylaurens in zwey Monaten zu tilgen sich verbindlich j
mache hatte. Diese Frist war lange verflossen, und der Herzog beharrte inurick st,,
auf seinem Vorsatz, püylaurens konnte also einer Uebertretung des Vertrags
schuldiget werden: allein, Richelieu wollte sich doch nicht nachsagen lasten, daß ^ne Person deswegen unglücklich gemacht hätte, weil sie eine Bedingung unerfülltstesen, die nicht völlig von ihrem Willen abzuhängen schien. Er wollte also dennicht eher antasten, als bis man ihn eines grossem FchierS überführen könnte. ^ ßif
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1 . z. p. 840 th. 1 . z. xaZ. Schlegel Tk). 8. S. 608 u. ff.
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wird von den MM. ^ .
Kaiserlichen ne Unvorsichtigkeit scharf bestraft 'worden stylt. Der Vortheil, der den Kaiserliche st 8gefangen gckommen.
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