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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
r 6zz verfügen , den aber Ludwig nicht annahm, und überhaupt kein Treffen lieferte , Udern nach Paris zurückging, welches den Wünschen des Kardinals gemäß war.nach seiner Ankunft daselbst wurde der Graf von Lramail, ein Herr von grossem ^stand und vortreflichen Eigenschaften, in die Bastille gesetzt, weil er einer von de» >war, die dem König die Wahrheit gesagt, und ihn in seinem Mißvergnügen über dschlechten Anstalten des Kardinals in Ansehung des lothringischen Kriegs gestärkt hal^'Ludwig hatte vier Armeen in Lothringen zurückgelassen: die eine unterKardinal la Valerre, die andere unter dem Herzog von Weimar, die dritte lE -dem Herzog von Angouleme, und die vierte unter dem Marschall von la Force. ^vereinigten sich, und machten zusammen eine Armee von fast 40000 Mann aus. ^kaiserlichen Feldherren hielten sich für zu schwach, sie anzugreifen, und verschanztenbey dem Schloß Moyenmont. Die Franzosen begnügten sich mit Erschwerung derfuhr. Beide Arnreen konnten mit genauer Noth in dem verheerten Lande lebensnah,auftreiben. Doch hosten die Franzosen, sie würden den wenigsten Mangel leiden, ^sie aus Niederburgund und Champagne Lebensmittel erlangen könnten: aber ihrenung schlug fehl. Sie brachen auch zuerst auf; denn ihre Armee schmolz durch Auss^sen und Krankheit, die Edelleute murrten, und die Generale, die besorgten, este das lothringer Heer eben das Schicksal haben, wie das niederländische, rühreneher, als bis sie Erlaubniß zum Aufbruch erlangt hatten. Auch die kaiserliche Arir^'die durch Krankheiten sehr viel gelitten hatte, und denen die nach verlängerten Stillst^,mit Polen mächtiger gewordene Schweden mehr zu schaffen machten, zog sich zM^'Gallas, eroberte bey seinem Rückzug Zweybrücken und Zabcrn, und Herzog Aarl °gab sich in die Grafschaft Burgund. In seiner Abwesenheit eroberte la Forcemont, worauf er an die Gränzen der Grafschaft Burgund, la Valentin Toul,der Herzog von Weimar an der Mosel die Winterquartiere bezogen ,
Valtelinir Zu Italien waren die französischen Waffen nicht glücklicher. Richelieu , ^
scher und Ata- seinem König in diesem Lande mehr Ansetzn zu erwerben suchte, hatte zeitig genugllenischer Feld,'yen Präsidenten von Bellievre die Herzoge von Parma und Savoyen unter des § .
wohnlichen französischen Vorspiegelungen auf seine Seite gezogen. Es war übeckchFrankreich sehr daran gelegen, daß der freie Weg aus Teutschland nach Italiendas Velclin den Spaniern und Oestreichern abgeschnitten würde. Der Herzog vonharr sollte, wie schon erinnert worden, aus dem Elsaß dahin gehen, und eine anEche Macht anführen: aber den sichersten Nachrichten zu Folge beließ sie sich nicht hossals auf 4000 Mann zu Fuß und b bis 700 zu Pferd. Mit diesen geringen TruA^sollte er das Velclin besetzen, und die kaiserlichen Völker hindern, dem HerzogthuM Ei,land, das Richelieu mir einer andern Armee und mit den italienischen BundsgcN^,angreifen wollte, beizuspringen. Noch im April, ehe der Krieg zwischen FrankreichSpanien feierlich erklärt war, hatten die Franzosen durch Gewalt und durch BestE-
einiger der vornehmsten Bündner, Worms, Eleven, Riva und andere wichtige
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