Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
317
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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. z 17

^^chnen, worinn er dem König für die Gewogenheit, die er ihm in Ansehung sei- 16375v Heurath erwiese, Danksagte, und erklärte, daß er sie nicht anders-als unter den/jungen zu erhalten verlangte, die in der ihm vorgelegten Schrift enthalten waren.

^ §"chchen doch die Herzogin Margarethe, weil sie beständig einen boshaften^ vorn Kardinal befürchtete, erst nach dem Tode des Königs nach Frankreich,ko,/' den Grafen von Soissous ohne Verletzung seiner Ehre nicht verkästen

hei?j^ unterzeichnete er noch eine Schrift, worinn er den König bat, das Verge-dlik weifen zu vergessen, ihm seine Gewogenheit wieder zu schenken, ihm den Ge-er b)üter und Jahrgelder zu lasten, und alle seine Diener mit Strafen zu

dack geschlossenem Vergleich wurde der Herzog von dem Kardinal la Valette Am 8. Febr.

te e begleitet. Der König empfieng ihn sehr freundschaftlich; man schmeichel-te ^ ch"sserlich nicht wenig, ob ihn gleich alle, die um den König waren, mit Verach-8 ansähen. Selbst der Kardinal konnte sich nicht enthalten, auf eine beleidigendedem scherzen, und verachtete dessen Schwachheit öffentlich. Der Herzog ließ

^ " trafen von Gorsions von dem Vergleich Bericht erstatten, und ihm melden, daßTheil daran nehmen konnte: allein, der Graf wollte sich nicht mit einlassen:

^"Uehr klagte er heftig, daß ihn der Herzog verlassen habe, und versicherte, daß er den^"gleich nicht annehmen könnte. Er suchte sogar eine Partey zu errichten, um mit ge-er e "er Hand in Frankreich einzubrechen, wozu ihm Spanien Hülfe versprach: allein,sehr wenig Anhang, weil das Beispiel des Herzogs von Montmorencl diebig , des Reichs gelehrt hatte, den Prinzen vom Geblüte nicht zu trauen, den Kar-^ äu fürchten, und die Gewalt des Königs zu scheuen.

. Monrresör, den der Herzog von Orlcans nach pü'slüurens Tode bey sei-c,g Listen Angelegenheiten um Rath gefragt, hatte seit einiger Zeit keinen Theil mehr" Vertrauen, weil der Herzog anfieng, seine verwegenen Altschläge zu verab-loiia^' .Er wagte es nicht, mit ihm nach Orleans zu reisen, sondern lebte viele Jahre^ §uf einem Landhause, von dem Geräusch des Hofs entfernt a).

Während dieser innerlichen Zwistigkeiten mnste Richelieu die Augen unver- Die Franzo-die Verstärkung und Befriedigung der Heere richten, die im Frühjahre neue ^ '""'den^vr'f «e gegen den Kaiser und gegen Spanien machen sollten. Der erste kriegerisches, "" "'^ diesem Jahr geschah in: Valtelin und war für die Franzosen sehr nachtheilig.tzxg /^rzog von Rohan wurde zu schlecht unterstützt, als daß er sich länger in jenenbehaupten können. Er hatte schon lange den Bändnern viele lind grosse^"""gen gegeben, besonders daß das Valtelin wieder unter ihre Herrschaft kom-erlgh ""d d. ß die in französischen Diensten stehenden Bündner ihren gehörigen Soldd' f Die dadllrch verursachte Schuld belief sich auf eine Million Livres.scheu ""d andere Punkte waren zeither Unterhandlungen zwischen dem französi-ert und den Bündnern getrieben worden. Richelieu suchte nach seiner Art

vertrie

^ p. 1, ^ lllemoires D r- P. 719 lgg- l'.

kkilk. u. p. zoo sgg.^-r. I. y. 161.172.

'^8e„ p. 711 sg. (Zu den bis-

llrigkeiten mit dem Herzog von Or-

Rr z

durch

leans gehören hauptsächlich die

, die aber der Verfasser nicht erlangenkann). Vergl. /e l''. 9. k>- 1- U 41. p.

37igg. 74-104. izc>-i; 4 - GnffetTH. iz.S. 577-591. Schlegel Th. 8. S. 695 - 704.