Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
319
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29.. Buch. Ludwig der Dreizehnte. Z19

dax^ s" biesem Feldzug nicht mehr so weit aussehend, als im vorhergehenden; daher. »637

den ^ Franzosen auch rühmlicher. In Italien sollte der Herzog von SavsyenEr paniern Widerstand thun, und man beschloß, die Inseln St. Marguerite und^.-^^uorar wieder zu erobern, die Niederlande auf der Seite von Champagne undPi-H,,sQc?^"greifen, und im Elsaß und Hochburgund neue Eroberungen zu machen. Zurden, dieser Anschlage stellte man vier Armeen ins Fels: die eine im Elsaß unterde ^9 von XNetmar, die andere in der Picardie unter dem Kardinal la Valet-Hvn.s in Champagne unter dem Marschall von Lhatrllon, und die vierte in^ chdurgund unter dem Herzog von LyngueVille.

fen Die französische Flotte unter dem Erzbischof von Bourdeaux und dem Gra- Fruchtlosesie Harccurt, die dem Herzog von Parma beistchn wllte, kam zu spat, oder mu- band'.mg ei-bx^^^niger Meinung zu spat kommen, weil man sein vornehmstes Absehn auf dieg^^^nseln an der Küste von Provence gerichtet hatte und die Spanier durch das Vor- ^ ^ Z„,ellh: " ^ties dein Herzog von Parma zu leistenden Beistandes nur sicher machen wollte. Sardinien.l>N!> ^^ührer der Flotte beschlossen also, die in stolzer Ruhe lebende Insel Sardinien^ «greife« lind sich durch die Eroberung eines Königreichs unsterblichen Ruhm und die^ Königs lind seines Ministers zu erwerben. Die Flotte, bestehend aus 37HpMn und einigen Galeeren, warf im April in dem Hafen von Oristagni Anker.

8-^li brachte die Mannschaft aus land, und bemächtigte sich eines am Meer gelegenen^st^Nö. Hierauf rückte Harcourt mit seinen Völkern gegen die nahe gelegene Stadtsck, stni. Die Einwohner waren zwar über den ganz unvermutheten 'Anfall sehr er.'b/^Een, schickn aber doch ihre Weiber und Kinder tiefer in das land, und giengcnUnd - dem Feind entgegen. Sie wüsten noch nicht, mit wein sie zu thun hatten,d^ auf Seeräuber. Als sie aber den Grafen von Harcourt um die Ursache -Hrg,.-"bung fragen liessen, antwortete dieser, er käme auf Befehl des Königs von^rnt, ist) , nm mit ihnen, als Unterthanen seines Feindes zu kriegen; noch mehrHeg - lvaren schon auf der Seite von Cagliari in eben dieser Absicht ans land gestie-bt ^ül'dcn sie die Thore ohne Widerstand öfnen, so sollte ihnen als Freunden beaeg-tzcs^den: wo nicht, so würde man das ganze Land und die Stadt mit Feuer undfaiiz^rd verwüsten. Die Franzosen nahmen inzwischen den Weg auf Oristagni, undsex ? ben Ort leer. Sie fanden ansehnliche Vorräthe von Lebensmitteln; viele Hätt-en,der erzbischöfiiche Pallast waren mit schönem Gerüche und die Kauf-st,, ^aden mit allen Arten von Waaren versehen. Harcourt und Sourdrs beschlos-lverde c Häuser nicht geplündert, sondern daß nur die Lebensrnittel an Bord gebrachtliptz Mtcn. Der Erzbischof rieth dem Grafen Harcourt, tiefer ins land zu gehn,

Zeit u^,l, "^'wer »rir Herbeischaffnng ihrer Kornvorrathe zu zwingen; wahrend derk ^ selbst >nit dem Regiment Vaillac zur Sicherheit der Stadt stehn bleiben,lllehx ixn ^ har sich Harcourr entfernt, als Sourdrs die Officiere und Soldaten nichtder »aaum halten kann. ^ Sie plündern die Häuser und laden; sie verschonen wederdie ^)en des erzbsschösiichen Pallastes, und gedenken an nichts weniger, als an^Arl^^ung der Lebensmutes. Diese Bcaebenbeit Kaue für die französische Landr

uu. ^ Begebenheit hatte für die französische Landung

^ Folgen. Die Sardinier hatten sich inzwischen von ihrem ersten Schrecken'.stbfL ergreift die Waffen und eilt zur Vertheidigung herbey. Sie schicken ei-^^iayland; der Statthalter Leganez befiehlt, daß sogleich ein Geschwader

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