Band 
Neun und dreyssigster Theil.
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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.

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dM, ^"glichen Salzwerkes sehr beträchtlich war. Um dem Herzog von Lothringen 1L42h ^es, was er noch besaß, zu nehmen, belagerte du Hallier auch die Festungdem Allein, da er seine Armee schwächen und sechs Jnfanterieregimenter unter

von Grancet nach Roussrllon muste gehn lassen; so machte sich Herzog»riff), Umstand zu Nutzen, um die Franzosen zum Abzug zu nöthigen; ja er U,n i Sept.stan ^ ^ ^em Dorfe Lifou, vier Meilen von la Motte an, und behauptete die Wahl-SH ' ^ach Eroberung der Stadt Perpignan müsse Grancei nach Lothrrngen zuruck-^ . Als er aber erfuhr, daß der Baron von (Leh Statthalter in der Franchecomte,

Nehm kleinen Armee zu Felde gezogen sey, um den Franzosen einige Schlösser zuemen, sg g^ng er auf diesen los, und gewann beträchtliche Vortheile l).

Lx<, . 2 « Italien gieng es für die Spanier noch schlimmer, indem endlich zwischen Vergleich^ ankreich, der Herzogin von Savoyen und ihren Schwägern ein Vergleich zu Stande mitSavoyen.Wa» vornehmster Inhalt folgender war: Die beyden Prinzen Moritz und Ths- §rldzug mih ^ ^klären sich für die Krone Frankreich; der letztere wird dem König so lange ^

Plak dienen, bis Spanien dem Herzog Aarl Emanuel die in Piemont besetztenwieder eingeräumt, und die Prinzessin nebst ihren Kindern nach Italien zurück-der der König von Frankreich genehmigt den Vertrag, den die Prinzen mit

^^rzogin Regentin geschloffen haben, und zugleich die Vermählung des Prinzenh ^itz mit der Prinzessin Louift von Savoyen. Eben dieser soll ein Jahrgeld^v,vOO sivres von Frankreich haben, und in Ansehung erwähnter Vermahlung>ro Man ihm alle vor einiger Zeit deswegen gethane Versprechen erfüllen; auch demMal?" ^»mas wird der König jährlich 100,000 Livres geben, und sobald dessen Ge-niit ^ Kinder aus Spanien zurückkommen, noch 70,000 Livres; Frankreich wirdanien auf keine Art Frieden machen, ohne daß der Prinz Thomas mit ringe-und dessen Gemahls» und Kindern die Freyheit, nach Piemont zurückzukehren,

L sEe die Herzogin Regentin während der Minderjährigkeit des Herzogsder w Emanuel sterben, so will der König die Prinzen Moritz und Thomas beyste ff^entschaft des jungen Herzogs und seiner Länder erhalten und schützen, wofernVor hmlich bey dem Interesse der Krone Frankreich beharren. Die Herzogin blieb zwarkey ^""derin und Regentin, muste aber die beyden Prinzen, wenn sie gegenwärtig wa-' oder auch bey wichtigen Sachen schriftlich um Rath fragen m).hm Dieser durch den Kardinal Mazarini und den Herrn von Aiguebonne ver-Vmrag vermehrte das Uebergewicht der französischen Macht in Italien. Prinz ^dvn f^b,um das zeither von Spanien erlittene Unrecht zu rächen, und um den Vorwurf^sekf ^lehnen, als wenn er an dem Verlust der von den Spaniern in Savoyenti»o/q Oerter Schuld wäre, gieng mit dem Marquis von Villa zuerst auf Crescen-^efan«eroberte es. Im August setzte sich die bisher in Piemont gelegene und durch^r>vee " bes Herzogs von Bouillon ihres Oberhauptes beraubte französischediese Anführung des Herzogs von Longuevrlle wieder in Bewegung. Gegen"^bundene Macht konnte der mavländssche Starffattev. «iril

ene Macht konnte der maylandische Statthalter, Graf von Siruela , nicht

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^ ^ lteakE« p. 76 sqg. ^msr>ev m) Nercnrio 1 2. r. p. 609 - 6 Z4.

^ p Sr -> n 5 lg- contili. ?. D» 1.6.?. 1 .-;Z ^ Vcrgl. Bertram

Riegel Griffet Th. 14. S. 40z u. ff. V. 15. S. n u. ff-^ 929 u.f.